Der Märkische Kreis hat im Kreishaus Lüdenscheid 62 Menschen aus 19 Herkunftsländern eingebürgert.
Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper begrüßte die neuen Staatsbürger und überreichte ihnen ihre Einbürgerungsurkunden sowie jeweils ein Exemplar des Grundgesetzes. Alle Teilnehmer ab 16 Jahren legten zuvor ein feierliches Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland ab. Zum Abschluss der Veranstaltung sangen die Gäste gemeinsam die Nationalhymne.
Mehr als zwei Drittel der Eingebürgerten sind laut Kreis jünger als 40 Jahre. Die Altersspanne reichte von einem einjährigen Kind aus Syrien bis zu einer 64-jährigen Frau aus Belarus, die sich für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden hat.
Menschen aus 19 Herkunftsländern eingebürgert
Die meisten neuen Staatsbürger stammen aus der Türkei (18) und Syrien (14). Weitere Herkunftsländer sind Afghanistan, Albanien, die USA, Bangladesch, Belarus, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Irak, Iran, Italien, Jordanien, Kosovo, Marokko, Nordmazedonien, Russland, Serbien und Thailand.
Die meisten Einbürgerungen entfielen auf Menden (21 Personen), gefolgt von Altena (10), Halver (7), Hemer (5), Nachrodt-Wiblingwerde (5), Plettenberg (4), Balve (3), Meinerzhagen (3), Werdohl (3) und Schalksmühle (1).
Voraussetzungen für die Einbürgerung
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen möchte, muss unter anderem seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland leben, ausreichende Sprachkenntnisse und Kenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung nachweisen sowie seinen Lebensunterhalt grundsätzlich selbst sichern können. Die Einbürgerung gilt als wichtiger Schritt für Integration und gesellschaftliche Teilhabe.







