15 israelische Staatsbürger lebten zum Stichtag 31. Dezember 2022 im Märkischen Kreis. Das geht aus der aktuellen Auflistung des Statistischen Landesamtes hervor. Ebenso viele sind es im Kreis Siegen-Wittgenstein und im benachbarten Kreis Soest. Für den Hochsauerlandkreis werden keine Daten veröffentlicht. Im angrenzenden Ennepe-Ruhr-Kreis leben zehn Männer und Frauen mit israelischem Pass, im Kreis Unna sind es mit 20 die meisten Israelis in der Region.
Setzt man das in Verhältnis zum Anteil der ausländischen Bevölkerung insgesamt, sieht die Bilanz etwas anders aus. Hier führen die Kreise Siegen-Wittgenstein (39.400 Ausländer, davon 0,04 Prozent Israelis), der Kreis Soest (34.740, ebenfalls 0,04 Prozent), Kreis Olpe (15.925, 0,03 Prozent), Kreis Unna (59.580, 0,03 Prozent). Schlusslichter in diesem Vergleich sind der Märkische Kreis (67.045, 0,02 Prozent) sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis (42.730, ebenso 0,02 Prozent).
NRW: Zuwachs von 11,4 Prozent an israelischen Mitbürgern zwischen 2013 und 2022
In ganz Nordrhein-Westfalen lebten Ende 2022 insgesamt 2050 Israelis – 1.210 Männer und 840 Frauen. Das waren 11,4 Prozent mehr als neun Jahre zuvor (2013: 1839). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, wohnte ein Fünftel und damit landesweit die meisten Israelis in Düsseldorf (410). Köln mit 335 und die Städteregion Aachen mit 150 Israelis lagen auf den Plätzen zwei und drei.
Die Ergebnisse basieren auf Daten des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geführt wird. Erfasst werden dort nur Personen, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen und sich mindestens drei Monate in Deutschland aufgehalten haben.









