Else Eitner hat am Freitag, 8. Mai, ihren 103. Geburtstag im Johanniter-Stift am Oeneking gefeiert — auch Bürgermeister Sebastian Wagemeyer gratulierte persönlich.
Im Namen von Rat und Verwaltung überbrachte Wagemeyer Else Eitner nicht nur die Glückwünsche der Verwaltung, sondern neben einer Urkunde auch das Buch „Lüdenscheid: Früher und heute“, über das sie sich sehr freute.
Von Schlesien nach Lüdenscheid
Else Eitner wurde in Schlesien geboren. Nach ihrer Flucht lebte sie zunächst mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Gorleben, wo sie in einem Forstbetrieb arbeitete.
1960 kam die Familie im Zuge von Umsiedlungen nach Lüdenscheid. Dort fand Else Eitner bei Drahtumformtechnik Kämper Arbeit und blieb dem Unternehmen bis zu ihrem Ruhestand treu.
Reiselust erst im Ruhestand entdeckt
Ihre große Leidenschaft für das Reisen entdeckte Else Eitner erst später. Vor allem in den Wintermonaten zog es sie in wärmere Regionen — die Türkei und Mallorca gehörten dabei zu ihren bevorzugten Zielen.
Eine Reise sticht dabei besonders hervor: Ganz spontan packte sie ihre Koffer, nahm ihr Erspartes und brach ohne Ankündigung zu einer Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff auf. Vier Monate war sie unterwegs — ihre Eindrücke hat sie sorgfältig in einem Ordner festgehalten.








