Gegen 16.15 Uhr war der Fahrer eines Peugeot 307 in Richtung Innenstadt unterwegs, als er plötzlich auf der Fahrbahn drehte, um in Gegenrichtung auf den Seitenstreifen zu gelangen. Dabei übersah er offenbar den mit zwei Personen besetzten VW Golf, der in Richtung Autobahnzubringer unterwegs war.
Der VW-Fahrer hatte keine Chance mehr, eine Kollision zu vermeiden und prallte dem mitten im Wendemanöver befindlichen Peugeot in die Seite. Dessen Fahrer überstand den kräftigen Zusammenstoß unbeschadet, was möglicherweise auch einem Seitenairbag zu verdanken war. In dem älteren Golf zündeten auf Fahrer- und Beifahrerseite ebenfalls Airbags. Dennoch kamen die beiden Insassen vorsichtshalber mit Rettungswagen ins nahegelegene Krankenhaus.
Bilanz: Beide Insassen leichtverletzt und 10.000 Euro Schaden
Die beiden Insassen gelten aber lediglich als leichtverletzt. Den Schaden an den kaputten Autos schätzt die Polizei auf insgesamt rund 10.000 Euro.
Beide mussten abgeschleppt werden. Auf der belebten Straße kam es trotz des Zeitpunktes zu erheblichen Verkehrsproblemen. Zwar konnte der Verkehr über eine kurze und enge Anwohnerstraße parallel zur Unfallstelle umgeleitet werden, aber lediglich einspurig. Das führte zu langen Rückstaus und zu grenzwertigem Benehmen einiger Autofahrenden. Eine ältere Dame übersah anscheinend die über eine Bordsteinkante führende Umleitungsstrecke und landete mitten in der Unfallstelle, wo die Polizei gerade Spuren sicherte. Andere Autofahrer ließen angemessenes Benehmen vermissen. Im Einsatz war auch die Feuerwehr Lüdenscheid mit zwei Fahrzeugen, da größere Mengen Betriebsflüssigkeit ausgelaufen waren.
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