Zahlreiche Gäste kamen am Donnerstag, 28. Mai, ins Soziale Bürgerzentrum an der Fritz-Linde-Straße in Kierspe. Der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme hatte eingeladen, um auf das zurückzublicken, was in zehn Jahren geschaffen worden war. Es gab Dankesworte und viel Lob für alle Projektträger, Förderer und Verantwortlichen.

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Zu den Gästen zählten Vertreter von Vereinen, Interessen- und Dorfgemeinschaften, die mithilfe der Leader-Förderung Projekte realisieren konnten, von denen nun die ganze Region profitiert. Auch die Bürgermeister der fünf Mitgliedskommunen sowie Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg nahmen an der Veranstaltung teil.

"Zehn Jahre Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme bedeuten zehn Jahre gelebte interkommunale Zusammenarbeit, gemeinsames Engagement und den festen Willen, unsere Region nachhaltig weiterzuentwickeln", betonte der Vorsitzende des Vereins, Kierspes Bürgermeister Olaf Stelse. Der Verein habe in den vergangenen zehn Jahren vieles bewegt. Es sei gelungen, „die Attraktivität unserer Region sowohl für Naherholungssuchende und Tagestouristen als auch für die Einwohnerinnen und Einwohner deutlich zu steigern“.

Auch Bernd-Martin Leonidas, 2. Vorsitzender des Regionalentwicklungsvereins, fand in seiner Ansprache lobende Worte nicht nur für das Engagement der Projektträger, sondern auch für die engagierte Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), die als regionales Entscheidungsgremium über die Vergabe von Fördermitteln zu entscheiden hat. Seit 2016 habe sich die Gruppe 26 Mal getroffen, habe sich mit den Ideen der Antragsteller auseinandergesetzt, habe abgeglichen, beraten und entschieden. „Jedes Projekt – egal ob normales Leader-Projekt oder Kleinprojekt – bedeutet, sich intensiv damit auseinanderzusetzen.“

Gemeinsam mit den Regionalmanagerinnen Friederike Bönnen und Susanne Neumann blickte der Verein auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurück. Insgesamt wurden seit 2016 79 Leader-Projekte umgesetzt, darunter 43 interkommunale Projekte. Fördermittel in Höhe von 5,9 Millionen Euro seien zur Entwicklung der Region geflossen.

Große bauliche Projekte gehörten dazu, wie der Bikepark in Kierspe, der Glörpark in Schalksmühle oder der Abenteuerspielplatz Nordhelle, aber auch Projekte zugunsten einer nachhaltigen Region und einer starken Wirtschaft oder interkommunale Projekte wie „Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten“. Lob gab es auch für die erfolgreichen Aktionen, die „Oben an der Volme“ als Naherholungs- und Tourismusregion vorangebracht haben und bis 2024 maßgeblich vom ehemaligen Freizeit- und Naherholungsbeauftragten der Region „Oben an der Volme“ , Ralf Thebrath, geprägt worden waren.

Drei Projekte stellten die Regionalmanagerinnen stellvertretend für die vielen anderen Förderprojekte in den Mittelpunkt des Rückblicks.

So verfügt die dörfliche Gemeinschaft in Hardenberg bei Meinerzhagen dank des Engagements dreier Bewohner und der Förderung durch Leader unter dem Namen „Hardenwerk“ über einen mobilen Gemeinschaftsraum, der für viele Zwecke genutzt werden kann.

Unter dem doppeldeutigen Titel „Ein Verein mit Weitblick“ hat der TuS Ennepe eine Brache neben der vereinseigenen Sportanlage an der Schwenke in einen attraktiven Dorfplatz mit Aussichtspunkt umgewandelt – und das passend zum diesjährigen 100. Geburtstag des Vereins, freute sich Halvers Altbürgermeister und TuS-Vorstandsmitglied Dr. Bernd Eicker.

Ein Förderprojekt ganz anderer Art stellte der vor einem Jahr durchgeführte Musikworkshop „Songs von hier Oben an der Volme“ dar. Jugendliche aus der Region haben dort ihre eigenen Lieder geschrieben und produziert. Die 14-jährige Mia trug am Donnerstag ihren Gewinner-Song „Chaos“ vor und wurde mit viel Beifall bedacht.