Besondere Einsätze oder Vorkommnisse hätte es in den vergangenen Wochen und Monaten nicht gegeben. Am 16. Januar sei vergleichsweise viel Schnee gefallen, berichtete Wilko Werthmann. Mit allen verfügbaren Kräften und Fahrzeugen sei man im Einsatz gewesen, musste das Gemeindegebiet mehrmals abgefahren werden, um die Lage in den Griff zu bekommen.
Eine besonders schwierige Situation habe man am 13. Januar erlebt. Bereits am Nachmittag seien die Straßen rund um den Rahlenberg aufgrund von Blitzeis spiegelglatt gewesen. Auch für die Bauhofmitarbeiter seien die Fahrten trotz Spezialfahrzeugen kaum machbar gewesen, so Werthmanns Vorgänger Thomas Deitmerg. „Da waren wir froh, als alle wieder heil am Bauhof angekommen waren“, erinnert er sich und lobt, genau wie Werthmann, alle Mitarbeiter, die „gut mitgezogen haben und wirklich zuverlässig waren“.
Im Fuhrpark habe es lediglich einen Ausfall gegeben, der aber zu verkraften gewesen sei. Der erste Winterdiensteinsatz aufgrund leichten Schneefalls sei am 25. November geleistet worden. Bis zum 22. Januar habe es, in wechselnder Intensität, nahezu durchgängig Wintereinsätze gegeben.
241 Tonnen Streusalz eingesetzt
Weitere Zahlen lieferte Bauamtsmitarbeiter Bernd Wittemund. Insgesamt habe man bis dato 241 Tonnen Streusalz auf den Straßen im Gemeindegebiet eingesetzt (Vorjahr: 239 Tonnen). Aufgrund von Kostensteigerungen waren die Ausgaben für das Salz jedoch in dieser Saison höher (20.800 Euro statt im Vorjahr 17.500 Euro).
Zwischenzeitlich sei das Herscheider Salzlager nahezu leer geworden, berichtete Wittemund. Er habe viel telefonieren müssen, um zusätzliches Streugut aufzutreiben Schließlich sei er im Mindener Raum und im Rheinland fündig geworden, sodass man sich keine Sorgen mehr machen müsse, dass die Vorräte knapp würden.









