Der neugestaltete Waldspielplatz auf der Nordhelle ist am Dienstag, 27. Oktober, offiziell eröffnet worden. Trotz kräftigen Herbstwindes kamen zahlreiche Gäste zur Einweihung. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, die neuen Spielmöglichkeiten auszuprobieren.
Die Kinder der Herscheider OGS brachte Arno Schulte von den Märkischen Schlepperfreunden hinauf zur Nordhelle. Die Gemeinde hatte die Fahrt organisiert.
Bürgermeister Uwe Schmalenbach begrüßte die Gäste gemeinsam mit Barbara Dienstel-Kümper, Kreisdirektorin und stellvertretende Vorsitzende des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung der Nordhelle als Ausflugsziel für Herscheid und die Region hervor. Auf 663 Metern Höhe sei der Waldspielplatz der höchstgelegene im Märkischen Kreis.
Naturnahe Spielmöglichkeiten und barrierearme Gestaltung
Bei der Planung habe die Gemeinde besonderen Wert auf naturnahe und möglichst langlebige Spielmöglichkeiten gelegt, erläuterte Schmalenbach. Kinder sollten sich bewegen, ihre Geschicklichkeit erproben und die Natur entdecken können. Die barrierearme Gestaltung solle möglichst vielen Kindern und Familien die Nutzung ermöglichen. Zugleich sei der Spielplatz als Ort der Begegnung gedacht.
Die Neugestaltung stärke die Nordhelle als Ausflugs- und Naherholungsgebiet, so der Bürgermeister. Auch mit Blick auf das geplante Wander- und Naturerlebniszentrum sei der Spielplatz ein wichtiger Baustein für das Freizeitangebot für Familien.
LEADER-Programm steuert 250.000 Euro bei
Etwas mehr als 300.000 Euro wurden in die Neugestaltung investiert. Davon stammen 250.000 Euro aus dem europäischen LEADER-Programm. Für die Gemeinde blieb ein Eigenanteil von rund 50.000 Euro. Schmalenbach betonte, dass die europäische Förderung damit unmittelbar den Menschen vor Ort zugutekomme.
Für die Unterstützung und Begleitung des Projekts dankte er dem Regionalmanagement der LEADER-Region „Oben an der Volme“, insbesondere Friederike Bönnen und Susanne Neumann. Der Sauerländische Gebirgsverein mit seiner Abteilung Herscheid und dem Hauptverein stellt das Gelände weiterhin kostenfrei zur Verfügung.
Weitere Dankesworte richtete der Bürgermeister an den Märkischen Kreis und den Staatsforst, an die beteiligten Beschäftigten des gemeindlichen Bauhofs und der Verwaltung sowie an Andreas Kappius und die Firma Spielgeräte Maier.
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Pauline schneidet nach dem Naturquiz das Band durch
Barbara Dienstel-Kümper leitete zur Einweihung ein Quiz rund um Wald und Natur. Mit ihrem Wissen überzeugte die achtjährige Pauline: Als Belohnung durfte sie gemeinsam mit dem Bürgermeister das Band durchschneiden.
Anschließend erkundeten die Kinder die neuen Spielmöglichkeiten. Der kräftige Herbstwind tat ihrer Freude keinen Abbruch.
Seilbahn, Balanciermatte und große Rutsche kommen gut an
Nach der ersten Runde über die Spielgeräte stärkten sich die OGS-Kinder an einer der zahlreichen Sitzgruppen auf dem Spielplatzgelände. Auf die Frage des Reporters, was ihnen besonders gefalle, kamen die Antworten wie aus der Pistole geschossen: „die Seilbahn, die Balanciermatte, die große Rutsche, das Fernglas …“ An Favoriten mangelte es den Kindern also nicht.








