Die Iserlohn Roosters können zu Hause doch noch gewinnen. 3:2 hieß es am Ende vor 4.691 Zuschauern in der Balver-Zinn-Arena am Seilersee. Die Sauerländer sicherten sich drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Für das Team von Roosters-Coach Greg Poss war es der zweite Heimsieg und der dritte insgesamt gegen Schwenningen in der laufenden Saison.
Die Fans waren vor dem Anpfiff gespannt darauf, wie sich das Team nach den beiden Heimpleiten gegen Straubing und Köln präsentiert. Verzichten mussten die Gastgeber auf Verteidiger Colin Ugbekile und Keeper Hannibal Weitzmann. Beide allen für den Rest der Saison aus, und damit auch für die beiden entscheidenden Auswärtsbegegnung in München und Straubing.
Die Roosters-Fans empfingen ihr Team mit Schmähgesängen und großen Transparenten, auf denen sie ihren Unmut dokumentierten. Aber bald war dann doch die Unterstützung des Teams vorrangig – wenn auch verhalten. Für den ersten Eintrag auf den Spielberichtsbogen sorgten allerdings die Wild Wings in der 7. Spielminute. Tyson Spink traf für sein Team. Die Roosters blieben die Antwort nur drei Minuten schuldig. Erik Buschmann war mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. In der Folge nahmen die körperlichen Meinungsverschiedenheiten auf dem Eis zu. Die Plätze auf der Strafbank wurden auf beiden Seiten nicht kalt. So ging es dann mit 1:1 in die erste Drittelpause.
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Das Spiel blieb auch im zweiten Durchgang sehr intensiv und ausgeglichen. Eugen Alanov gelang in der 26. Minute der 2:1-Führungstreffer für die Sauerländer mit einem sehenswerten Konter – und das in Unterzahl. Kapitän Torsten Ankert saß in der Kühlbox. Aber die Wild Wings ließen nicht locker. Nur 56 Sekunden später konnte Tyson Spink mit seinem zweiten Treffer des Tages für Schwenningen ausgleichen. Es blieb spannend. Wiederum nur 35 Sekunden später konnte Roosters-Torjäger Emile Poirier die Gastgeber erneut zum 3:2 in Führung schießen. Sebastian Uvira saß für Schwenningen draußen.
Auch im letzten Durchgang wogte die Begegnung hin und her. Die Roosters erarbeiteten sich aber Vorteile, sie blieben vor allem durch Konter gefährlich. Aber mehr als ein Pfostenschuss kam dabei nicht heraus. Eine gute Minute vor Schluss nahmen die Wild-Wings Keeper Joacim Eriksson zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Überzahl war aber schnell erledigt, weil die Gäste für einen Wechselfehler eine Zwei-Minuten-Strafe bekamen.
Die Roosters brachten das Spiel über die Runden, fuhren drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs ein. Als Tabellenelfter haben sie nur noch einen Punkt Rückstand auf den Zehnten Frankfurt. Die Lions waren spielfrei, haben aber eine Begegnung weniger. Wollen die Sauerländer in die Extra-Runde, müssen sie ihre Spiele in München am Dienstag und in Straubing zum Ende der Hauptrunde am Sonntag gewinnen.
Für die zuletzt gebeutelten Roosters-Fans gab es nach dem Spiel Freibier.







