Der gesellschaftliche Zusammenhalt, der Krieg in Israel und im Gazastreifen, die Finanzierungen von Kindertageseinrichtungen oder die anstehende Sanierung der Erlöserkirche in Lüdenscheid: Die Themen beim persönlichen Austausch zwischen Christof Grote, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, und Gordan Dudas, SPD- Landtagsabgeordneter, sind laut Mitteilung des Kirchenkreises intensiv und vielfältig gewesen.
„Für uns ist der Austausch mit der Politik immer wichtig gewesen. Wir merken in den letzten Jahren aber noch verstärkter, dass wichtige Anliegen und Themen bedeutsame Überschneidungen haben. Die gesellschaftliche Situation in unserem Land ist hierfür nur ein aktuelles Beispiel“, blickte Superintendent Grote auf das gemeinsame Treffen.
Neben internationalen und nationalen Themen, die sich auch auf die Menschen vor Ort auswirkten, seien auch lokal angesiedelte Herausforderungen Gesprächsthema gewesen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die anstehende Sanierung der Erlöserkirche in Lüdenscheid dürfe die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde, den heimischen Kirchenkreis, aber auch die Stadt Lüdenscheid noch länger beschäftigen. Schließlich sei die Erlöserkirche nicht nur das älteste Gebäude der Stadt. Sie sei im Jahr 1067 erstmals urkundlich erwähnt worden. Als ‚Herzstück der Altstadt‘ sei die Kirche auch ein stadtbildprägendes Gebäude.
Superintendent Grote verwies laut Kirchenkreis aber nicht nur auf den Stellenwert der Erlöserkirche, sondern auch auf die zahlreichen Herausforderungen, welche bei der anstehenden Sanierung bevorstehen und hatte nach eigenen Angaben mit Gordan Dudas einen kompetenten Gesprächspartner. Der gebürtige Lüdenscheider ist seit 2012 Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen und seit 2018 Mitglied im SPD-Landesvorstand NRW. Seit 2004 ist Dudas auch Mitglied im Rat der Stadt Lüdenscheid, dort als beratendes Mitglied im Fraktionsvorstand sowie unter anderem auch Mitglied im Bauausschusses.
Landtagsabgeordneter und Superintendent blickten am Ende auf ein intensives und positives Gespräch und verabredeten zu bestimmten Themen im weiteren Austausch zu bleiben, berichtet der Kirchenkreis.









