Der Kunstförderverein Werkstatt Plettenberg hat sein diesjähriges Stipendium vergeben: Anja Herzog und Helena Zubler werden ab Juni für vier Monate im Stipendiatenhaus leben und arbeiten.
Die Entscheidung fiel im Anschluss an die Bewerberausstellung am Freitag, 10. April, im Ratssaal. Nach Angaben des Kunstfördervereins Werkstatt Plettenberg stimmten Vorstand und Beirat mit absoluter Mehrheit für die beiden Künstlerinnen. „Die Wahl fiel nach intensivem Austausch auf Anja Herzog und Helena Zubler“, erklärte die zweite Vorsitzende Isabel Vila-Crummenerl.
Beide Künstlerinnen treten das Stipendium gemeinsam an, verfolgen jedoch jeweils eigene künstlerische Ansätze. Während des Aufenthalts in Plettenberg wollen sich die Künstlerinnen gegenseitig unterstützen. Zubler wird von ihrem Sohn begleitet.
Anja Herzog arbeitet unter dem Künstlernamen „Radula“. Der Begriff bezeichnet die Zunge von Weichtieren und steht in ihren Arbeiten als Symbol für die Kraft und Anmut unscheinbarer Kreaturen. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung von Schönheit im Ungewöhnlichen.
Helena Zubler arbeitet als Malerin und Grafikerin. Ihre Werke zeigen häufig gekrümmte Körperformen und enge Körperhaltungen. Hände stehen dabei immer wieder im Zentrum ihrer Darstellungen.
Neben Herzog und Zubler bewarb sich auch Arthur Metz um das Stipendium. Zudem stellte Juana Anzellini aus, ohne sich am Auswahlverfahren zu beteiligen. Alle vier Künstler waren dem Kunstförderverein Werkstatt Plettenberg vom vorherigen Stipendiaten Fabian Penzkofer empfohlen worden.









