Das Hochwasser in Bayern war kein Einzelfall. Bereits seit einigen Jahren häufen sich weltweit extreme Wetterlagen wie Starkregen, Hitze oder Trockenheit, heißt es in der Einladung der Lüdenscheider Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW. Auch Lüdenscheid war von derartigen Extremen bereits betroffen.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben bereits daraus gelernt. Sie haben auf die Veränderungen reagiert, indem sie ihre Immobilie baulich an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst haben. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, zeigen Helge Pfingst, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, und die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Lüdenscheid Lea Schnippering im Rahmen eines Klimaspaziergangs am 26. Juni. „Dabei geht es sowohl darum, was Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt tun können als auch darum, was vor Ort schon gemacht wurde“, erklärt Helge Pfingst.
Auch im Jahr 2024 zeige sich der Klimawandel, sei es nun in Lüdenscheid oder anderswo, sehr deutlich, so Energieberater Pfingst: „In den vergangenen Wochen ist überdurchschnittlich viel Regen gefallen. Die Wasserstände von Flüssen, Bächen und auch Seen sind für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch.“ Aufgrund dieser Tatsache sei es wichtig, im und um das eigene Haus Veränderungen vorzunehmen, erklärt Lea Schnippering: „Das kann beispielsweise die Entsiegelung einer Einfahrt sein – oder Aufkantungen, die verhindern, dass Wasser durch Türen oder Fenster ins Innere des Hauses eindringen kann.“
Wie die möglichen Maßnahmen konkret aussehen, zeigt die Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Stadt Lüdenscheid im Rahmen des Klimaspaziergangs am Mittwoch, 26. Juni Dabei können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anpassungsmaßnahmen vor Ort begutachten, die ihnen Beispiele
für die Möglichkeiten an ihrem eigenen Haus oder Grundstück liefern sollen.
Die Teilnahme am Klimaspaziergang ist kostenlos. Um Anmeldung unter [email protected] oder der Telefonnummer 02351 3795007 wird gebeten. Die Mindestteilnehmendenzahl beträgt sechs Personen, maximal können 20 Personen teilnehmen. Der Spaziergang startet um 18:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem SOS-Kinderdorf, Claudiusstraße 32. Er dauert ungefähr 90 Minuten.









