Ein hoher Sachschaden ist am Donnerstagnachmittag, 13. Juli, bei einem Vorfahrtsunfall entstanden, als ein BMW 440i und ein Lieferwagen kollidierten. Sowohl die Fahrerin der Limousine als auch der Fahrer des Transporters wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 51-Jährige kam zu weiteren Untersuchungen vorsichtshalber ins Krankenhaus. Die 67 Jahre alte BMW-Fahrerin verzichtete entgegen des notärztlichen Rates darauf.

Der Unfallhergang ist nach Angaben der Polizei ein „Klassiker“: Der Transporter-Fahrer befuhr gegen 14.40 Uhr die Heedfelder Landstraße und wollte in Höhe Heerwiese die Kreuzung geradeaus überqueren, um auf der Heedfelder Straße weiter in Richtung Innenstadt zu fahren. Von dort kam die BMW-Fahrerin und wollte nach links in den Grebbecker Weg abbiegen. Dabei kam es zur Kollision – der Mercedes-Transporter „erwischte“ mit der Front die Beifahrertür der Limousine.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, der Schaden immens. Da nicht sicher war, ob Betriebsmittel auslaufen, wurde auch die Feuerwehr alarmiert. Ausgerückt sind hauptamtliche Kräfte sowohl von der Wache am Dukatenweg, als auch von der neuen Wache Nord. Sie brauchten aber lediglich die Unfallstelle absichern, beide Autos blieben dicht.

Nun bleibt für die Polizei die Schuldfrage zu klären, wobei die Fahrspur des Transporters nach Aussage eines Beamten grundsätzlich vorfahrtsberechtigt sei. Dennoch waren hierzu entscheidende Details unklar. Für den trotz der LKW-Durchfahrtsbeschränkungen immer noch sehr belebten Verkehr auf der A45-Ausweichstrecke wirkte sich die Unfallstelle am Rande der Kreuzung nicht gerade positiv aus, ein Chaos entstand aber nicht.









