"Schule statt Fabrik: Sternsingen gegen Kinderarbeit" — unter diesem Motto zogen die Sternsinger auch in der Volmegemeinde von Haus zu Haus und sammelten Spenden. Mit ihnen unterwegs war auch Mia Herold, Tochter von LokalDirekt-Journalistin Marlene Herold.

Auch beim Neujahrsempfang der Gemeinde überbrachten die Sternsinger den Segen.
Video: Herold

Geschäftiges Treiben herrschte am Freitag, 16. Januar, im Gemeindehaus der St.-Morus-Gemeinde. Geplant waren für die Redaktion ursprünglich nur ein kurzes Pressegespräch und einige Fotos, die Geschichte nahm jedoch eine unvorhergesehene Wendung: Mia, acht Jahre alt, schloss sich spontan den Schalksmühler Sternsingern an — darum soll ihr an dieser Stelle auch die Berichterstattung überlassen sein.

Mia Herold (8) schloss sich spontan den Sternsingern an.
Foto: Herold

Ihre Eindrücke gibt sie wie folgt wieder:

"Am Freitag waren Mama und ich in der Kirche in Schalksmühle. Von da aus bin ich ganz spontan bei den Sternsingern mitgegangen. Ich bin am Freitag und am Samstag mit den Sternsingern gegangen. Zuerst haben wir an den Haustüren geklingelt, dann haben wir gefragt, ob wir singen dürfen. Danach haben wir ein Gedicht aufgesagt und den Segen überbracht. Fast hätte ich meinen Handschuh auf dem Weg verloren, habe ihn jedoch zum Glück wiedergefunden. Manche Leute waren nicht zu Hause, dann haben wir den Segen in den Briefkasten geworfen. Dieses Jahr haben wir für Kinder in Bangladesh gesammelt, die arbeiten müssen.

Ich fand es sehr schön, bei den Sternsingern dabei gewesen zu sein. Am Freitag hat meine Gruppe 354 Euro gesammelt. Ganz schön viel, oder?"

Zufrieden zeigte sich auch die Kirchengemeinde: Bei der Sammelaktion kamen insgesamt rund 4600 Euro zusammen.