Die Windkraftanlage in Schöneberge nimmt weiter Gestalt an. Während Ende September die nächsten Turmsegmente montiert werden, startet bereits am Montag, 7. September, die Bürgerbeteiligung: Halveraner können sich mit 500 bis 25.000 Euro beteiligen und vom Ertrag des Windrads profitieren.
Finanzieller Anreiz für Anwohner
Seit Monaten entsteht in Halver-Schöneberge eine Windkraftanlage. Die Meinungen der Anwohner hierzu sind unterschiedlich. Nun bietet der Investor, das Unternehmen SL NaturEnergie aus Gladbeck, einen finanziellen Anreiz für Halveraner an: „Die Anwohner, die die Windräder immer vor Augen haben, sollen davon auch profitieren können“, erklärt Pressesprecherin Stefanie Flam bei einem Vororttermin in Schöneberge.
Konkret heißt das, dass Halveraner ab dem 7. September die Möglichkeit haben, mit dem Windrad 'Geld zu verdienen', erklärt SL NaturEnergie: Jeder könne zwischen 500 und 25.000 Euro investieren; die Laufzeiten variieren zwischen zehn Jahren mit 5,5 Prozent Zinsen und 20 Jahren mit sechs Prozent Zinsen.
Sollte das Gesamtanlagevolumen von 500.000 Euro bis dahin nicht ausgeschöpft sein, können ab dem 6. Oktober auch Anleger aus dem gesamtem Bundesgebiet investieren. Die Ausschüttung der Zinsen erfolgt immer am 30. Juni. Der angelegte Betrag bleibt für die festgeschriebene Laufzeit unantastbar. Wenn nach zehn Jahren eine Auszahlung des Gesamtbetrages gewünscht wird, ist dies möglich, solange genügend Geld im Gesamtvolumen vorhanden ist. Sollte dies nicht ausreichen, werden jährlich immer zehn Prozent der Anlagesumme ausgeschüttet.
Weitere Informationen gibt es unter Windrad Halver | SL Bürgerbeteiligung.
Die nächsten Arbeiten
Ende September werden noch drei weitere Stahlrohre auf den vorhandenen Turm aufgesetzt. Dann folgen der Maschinenraum, der Generator und die Nabe, an der die Rotorblätter befestigt werden. Diese werden bis zur Montage in Radevormwald gelagert, da sie bis dort über einen normalen Schwertransport gebracht werden können.
Ab Radevormwald sind die Transportwege enger und komplizierter, so dass dann ein sogenannter Selbstfahrer zum Einsatz kommen wird, der in der Lage ist, die Ladung um 70 Grad schräg stellen und damit auch um enge Ecken fahren kann. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, soll diese Fahrt nachts stattfinden.









