Viele Interessierte drängten sich vor den Ständern, an die Ulrich Finke, Marlen Vedder und Silvia Baukloh Postkarten gepinnt haben. Die Ausstellung am Sonntag, 30. Juli, und Dienstag, 1. August, fand einen großen Anklang. „Am Dienstag kamen die Ersten schon Stunden vor der Eröffnung, um Platz für sich zu haben“, lachte Finke. Besonders amüsant fand er eine Gruppe Meinerzhagener, die sich zu dritt auf eine schmale Bank setzten, um gemeinsam ein Album mit Postkarten aus ihrer Heimatstadt ab 1900 zu studieren.
Am Dienstag präsentierte Finke den Besuchern zusätzlich Postkarten mit Motiven des Ortsteils Grünenbaum und des Volmetals. „Viele Leute befragten mich nach den genauen Standorten der Bilder“, so der Experte.
Kein Kuchen mehr, aber noch viele Karten
Auch an Kuchen war fast alles weg, mit dem die Mitglieder des Heimatvereins ihre Gäste in einem Zelt vor dem Museum beköstigten.
Doch die Postkartenmotive sind Finke noch nicht ausgegangen: „Ich habe noch viel mehr da“, verriet er LokalDirekt. Womit sich die Ausstellung im kommenden Jahr anlässlich des Geburtstags des Heimatdichters Fritz Linde beschäftigen wird, entscheiden die Mitglieder spontan.
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