Am 28. November hatte die Deutsche Bahn mitgeteilt, dass eine erneute Verzögerung eintritt, bis die RB 52 wieder wie gewohnt bis Lüdenscheid fährt. „Die erneute Verschiebung um nochmal vier Monate ist ein weiteres Kapitel einer der drei unendlichen Geschichten von Lüdenscheid: Neben Rathaustunnel und A45-Sperrung sorgt auch die fehlende Bahnanbindung Richtung Hagen für Verärgerung und schneidet uns buchstäblich vom Ruhrgebiet ab“, sagt Gordan Dudas.
Begründet werde dies nun mit Arbeiten an einer Brücke in Schalksmühle. Dudas habe daher die Bahn kontaktiert und Aufklärung gefordert, warum diese Maßnahme nicht rechtzeitig eingeplant worden sei. „Schließlich ist die Bahnstrecke schon seit über zwei Jahren gesperrt. Denn dass nun erneut das Versprechen von Mai, die Bahnstrecke zum Fahrplanwechsel endlich wieder in Betrieb zu nehmen, nicht eingehalten wird, ist für uns als Region eine Zumutung.“
Dass die Strecke bei der Wiederinbetriebnahme bestmöglich in Stand gesetzt werden soll, sei klar. Die neuerliche Verzögerung selbst und diese zudem so spät erst bekannt zu geben und nicht weitgehend mitzuteilen, was die Hintergründe sind, hinterlasse die allermeisten fassungslos. Gordan Dudas „Ich möchte wissen: Ab wann war bekannt, dass es zur Verzögerung kommt? Was sind die genauen Gründe für die Verzögerung? Welche weiteren Prüfungen finden in den kommenden Monaten noch entlang der Strecke statt, wodurch ggf. weitere Sanierungsbedarfe festgestellt werden können?“










