Nachdem Anwohner die UWG Kierspe darüber informiert hatten, dass sich regelmäßig Lkw in der engen Kurve der Straße Hüttenberg in Bollwerk festfahren, hat die Wählergemeinschaft Kontakt mit der Straßenverkehrsbehörde im Märkischen Kreis aufgenommen.
Diese wurde über die Problemsituation informiert und es wurde angeregt, verkehrsrechtliche Lösungen wie Beschilderungen an der besagten Kurve zu errichten. Die Idee war, dass „Stop – No Trucks“-Schilder vor der Kurve von der B54 kommend in Bollwerk und im Bereich Abbiegung Loh von der L528 kommend angebracht werden, damit die Lkw frühzeitig informiert werden.
Bereits jetzt sind für die besagte Kurve Durchfahrtsverbote für Lkw vorhanden. Die Straßenverkehrsbehörde hat sich stattdessen für ein Verkehrsschild „Sackgasse“ mit dem Zusatz Fahrzeuge über 3,5 t entschieden, um die Fahrer über Durchfahrtsprobleme zu informieren. Die von dem Kreis aufgestellten Schilder befinden sich nun vor der Kurve und an der Einfahrt L528 zur K25.
Anwohner Heiko Becker ist erfreut über die Maßnahme des Kreises: „Es ist gut, dass etwas unternommen wurde, jeder Lkw der sich festfährt, sorgt hier für ein Verkehrschaos. Wir hoffen jetzt, dass sich durch dieses Verkehrsschild die Anzahl der festgefahrenen Fahrzeuge reduziert.“
Trotzdem ergänzt er: „Wir hätten uns natürlich auch über ein Stop-Trucks-Schild gefreut, was jetzt an anderen Stellen in Kierspe installiert wird.“ Er bezog sich damit auf das Anbringen von den genannten Hinweisschildern an einigen städtischen Straßen. Die Straße in Bollwerk hingegen ist eine Kreisstraße, bei der der Kreis und nicht die Kommune selbst die Straßenbaulast trägt.
UWG-Mitglied Dieter Grafe ist ebenfalls mit der Aktion des Kreises zufrieden: „Wichtig war uns, dass sich der Kreis der Sache annimmt und dass die Lkw frühzeitig einen Hinweis über die enge Kurve erhalten, sodass sie noch die Möglichkeit haben umzudrehen.“










