Update, 22.01 Uhr
Wie die Kreispolizeibehörde mitteilt, ist die 28-jährige Frau aus Recklinghausen am Abend im Klinikum Lüdenscheid verstorben.
Update, 20.40 Uhr
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen, befuhr eine Werdohlerin (65) um kurz nach 18 Uhr in ihrem VW Passat die B236 in Richtung Werdohl. Hinter ihr fuhr ein Opel Astra, besetzt mit zwei Frauen (31 und 28). Die Werdohlerin beabsichtigte offenbar in Höhe des Höllmecker Wegs nach rechts auf die dortige Brücke abzubiegen. Im Rahmen des Abbiegevorgangs kam es zu einer Kollision zwischen Passat und Astra, in Folge dessen der Astra nach rechts von der Straße abkam und über die dortige Leitplanke in die Lenne stürzte. Der genaue Unfallhergang ist laut Angaben der Polizei noch unklar.
Ein Angler und weitere Ersthelfer eilten zu Hilfe, bargen über den Kofferraum die beiden lebensgefährlich verletzten Frauen und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte übernahmen kurze Zeit später. Die Feuerwehr zog das Fahrzeug ans Ufer. Da zum Zeitpunkt der Bergung der Fahrersitz unbesetzt war, war nicht klar, ob sich möglicherweise eine weitere Person zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug befand. Daher erschienen auch Strömungsretter der Feuerwehr vor Ort. Nach weiteren polizeilichen Ermittlungen bestätigte sich Verdacht jedoch nicht.
Welche der beiden Frauen am Steuer saß, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Fahrerin des Passats sowie die beiden Beifahrer (6 und 47) erlitten einen Schock, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Werdohl zu melden.
Erstmeldung
Werdohl. Hier ist am Freitagabend, 16. Juni, auf der B236 ein Pkw von der Straße abgekommen, hat einen Zaun durchbrochen und ist kopfüber in die Lenne geflogen. Augenzeuge war ein Angler, der zum mutigen Ersthelfer wurde.
Ihm gelang es, zwei Personen über die Heckklappe aus dem Auto zu retten. Beide wurden allerdings lebensgefährlich verletzt. Eine Person wurde unter laufender Reanimation mit einem Rettungswagen nach Lüdenscheid ins Krankenhaus gebracht, eine weitere mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen. Beide waren nicht ansprechbar. Deshalb fehlen der Polizei zuverlässige Informationen über eventuell weitere Insassen.
Im Moment wird mit Strömungstauchern und Rettungsbooten die Lenne abgesucht. An der Einsatzstelle in Höhe des Höllmecker Weges wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zusammengezogen. Auch ein Unfallermittlungsteam der Bochumer Polizei ist inzwischen eingetroffen. Die Straße zwischen Werdohl und Altena wird wohl noch für Stunden voll gesperrt bleiben.
Wir berichten weiter.
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