Auf der Straße „Hoher Hagen“ sind kurz nach 14 Uhr drei Autos in die Kollision verwickelt worden. Die Folge: Quälend lange Staus in alle Himmelsrichtungen. Der Unfallverursacher, ein Fahrer eines VW EOS mit Dortmunder Kennzeichen, erlitt bei dem Zusammenprall leichte Blessuren, ebenso wie der Fahrer eines der schuldlos in den Unfall verwickelten Autos. Beide entschieden sich jedoch gegen weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Zuvor waren sie vom Rettungsdienst betreut worden.

Hinsichtlich des Unfallhergangs ist die Sache nach Angaben der Polizei weitgehend klar: Der VW befuhr die Straße in Richtung Lüdenscheid und geriet plötzlich in den Gegenverkehr. Erst rammte das Cabrio einen Seat, dann einen Renault Kombi. Auslöser für das Fahrmanöver sollen technische Gründe sein: Der VW-Fahrer gab zu Protokoll, es hätte plötzlich etwas an seinem Wagen blockiert und er habe keine Chance mehr gehabt, den Unfall zu verhindern. Das wird die Polizei nun zu prüfen haben.
Beim Zusammenprall zündeten die Airbags des VW und sowohl der in Mühlheim a.d.Ruhr zugelassene Seat als auch der Renault, der laut Kennzeichen im hessischen Groß-Gerau stammt, wurden seitlich regelrecht aufgerissen. Alle Beteiligten hatten offenbar Glück: Sowohl der Seat als auch der Kombi waren mit je vier Personen nahezu voll besetzt, doch alle Insassen überstanden den Unfall unversehrt.

Allerdings wurden sie vor eine Geduldsprobe gestellt, da auch die Abschleppwagen von dem Verkehrschaos im Norden Lüdenscheids betroffen waren. Obwohl der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte, kam es zum Chaos auf der Straße. Von den beteiligten Autos war keines mehr fahrbereit.










