Gegen 22.20 Uhr befuhren die junge Frau und ihr 36 Jahre alter Beifahrer die Versetraße, als sie die Kontrolle über ihren VW Polo „Cross“ verlor. Zunächst kollidierten sie mit einem geparkten Skoda Kleinwagen, anschließend schleuderten sie gegen eine auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgestellte Mercedes Limousine. Hier endete auch die Fahrt, die für die Unfallverursacherin vorläufig auch die letzte gewesen sein dürfte: Die Polizei ist sich sicher, dass Alkohol und zu hohe Geschwindigkeit die Ursache für den verheerenden Unfall sind.
Obendrein wurden Fahrerin und Beifahrer, der ebenfalls nicht nüchtern war, bei dem Aufprall schwer verletzt. Sie kamen nach eigehender Untersuchung durch Notärzte mit Rettungswagen in Krankenhäuser: die 30-jährige nach Lüdenscheid, der Beifahrer nach Hagen.

Die Versestraße glich nach der Kollision einem Trümmerfeld. Die Feuerwehr war mit 25 Kräften ausgerückt, da zunächst eingeklemmte Fahrzeuginsassen gemeldet wurde. So schlimm war es nicht. Die beiden waren in dem Unfallwrack lediglich eingeschlossen, Ersthelfer konnten sie befreien. Die zuerst eingetroffenen Wehrleute vom Löschzug Brüninghausen kümmerten sich um die beiden, bevor die Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Rettungsdienst die Unfallstelle erreichten. Hier hatte die Feuerwehr dennoch alle Hände voll zu tun. Es mussten ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten unschädlich gemacht sowie die Einsatzstelle abgesichert werden. Dazu wurden auch die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und der Bereich ausgeleuchtet.

Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Bei mindestens zwei der Wagen liegt Totalschaden vor. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf mindestens 35.000 Euro. Die Versestraße blieb für mehrere Stunden voll gesperrt, die Beamten erwarteten ein Einsatzende erst nach Mitternacht.









