Menschen mit Hochsensibilität nehmen Reize, Stimmungen und Eindrücke oft intensiver wahr als andere. Um Betroffenen einen geschützten Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung zu bieten, wurde vor zwei Jahren der „Treffpunkt Hochsensibilität“ initiiert.
Erfahrungen teilen und Strategien für den Alltag entwickeln
Hochsensible Menschen erleben die Welt häufig besonders intensiv. Geräusche, Gerüche, Emotionen oder zwischenmenschliche Situationen werden oftmals stärker wahrgenommen und verarbeitet. Dies kann im Alltag sowohl eine besondere Stärke als auch eine Herausforderung sein.
Die Selbsthilfegruppe „Treffpunkt Hochsensibilität“ bietet jeden zweiten Montag in den ungeraden Kalenderwochen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln.
Dabei stehen gegenseitiges Verständnis, Unterstützung und Stärkung im Mittelpunkt. Die Treffen finden von 17 bis 18.30 Uhr in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Märkischen Kreises statt. Eine vorherige Kontaktaufnahme wird empfohlen.
„Viele Teilnehmer erleben es als entlastend, auf Menschen zu treffen, die ähnliche Erfahrungen machen. Der Austausch hilft dabei, die eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Hochsensibilität zu entdecken“, so die Gruppe.






