Auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist eine Lüdenscheiderin mutmaßlich an Betrüger geraten.
Die Lüdenscheiderin reagierte auf ein Online-Wohnungsangebot und sollte, ohne die Wohnung jemals persönlich gesehen zu haben, die erste Miete und die Kaution vorab überweisen. Das tat die Frau. Danach meldete sich der Vermieter jedoch nicht mehr.
Erst jetzt recherchierte die Frau nach dem angeblichen Anbieter, fand eine ganz andere Telefonnummer und rief dort an. Das Unternehmen habe jedoch angeblich nichts mit dem Wohnungsangebot zu tun.
Betrüger nutzen die Wohnungsnot
Betrüger machen sich die Wohnungsnot insbesondere in den Ballungsräumen zu nutze. Sie bieten verhältnismäßig lukrative Wohnungen an: Preis und Lage stimmen. Der Haken: Die Interessenten müssen vorab zahlen, ohne die Gelegenheit zu bekommen, sich die Wohnung persönlich anzuschauen. In manchen Fällen bieten Betrüger an, gegen Zahlung einer Kaution einen Schlüssel zu versenden.
Angeblich befinden sie sich im Ausland und können deshalb die Tür nicht persönlich öffnen. Auch in diesem Fall sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nachher kein Schlüssel kommt. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und rät von Vorab-Zahlungen dringend ab.
Dieselbe Masche gibt es immer wieder bei Ferienwohnungen. Bilder von Fincas oder Anlagen lassen sich im Internet klauen und damit binnen Sekunden billige Angebote machen - die den Urlauber allerdings teuer zu stehen kommen. "Auch bei den Urlaubsplanungen sollten Reisende deshalb zurückhaltend sein mit hohen Vorauszahlungen", appelliert die Polizei.






