Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Hagen arbeiten mit Hochdruck daran, die Hintergründe des Tötungsdeliktes aufzuklären, bei dem am Montag, 1. Mai, ein 24-Jähriger gestorben war. Zwei Tatverdächtige im Alter von 15 sowie 18 Jahren sind in der Nähe des Tatortes festgenommen worden. Ob sich der Tatverdacht erhärtet hat, will die Staatsanwaltschaft derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen genauso wenig kommentieren, wie die Frage nach dem Tatwerkzeug. Fest steht lediglich, dass es sich um eine Schusswaffe handelt.
In der Öffentlichkeit wird derzeit über die Nationalität der Tatverdächtigen spekuliert. Genährt werden die Gerüchte auch von Medienberichten, die der mit dem Fall beauftragte Staatsanwalt Ömer Sivrice weder bestätigte noch dementierte. Auf Anfrage von LokalDirekt bestätigte er lediglich, dass es sich bei dem 24-jährigen getöteten Lüdenscheider um einen Syrer handelt.

Noch am Montagabend wurde das Areal hinter den Bushaltestellen sowie die Fußgängerunterführung von Kriminaltechnikern und Ermittlern der Mordkommission Hagen untersucht. Es wurden zahlreiche Beweisstücke sichergestellt, überwiegend persönliche Gegenstände des Tatopfers.
Nebulös bleibt weiterhin die Frage nach der Schusswaffe. Weder der Verbleib wurde offiziell kommentiert, noch die Frage, um was für einen Typ es sich handelt. Auch hier steht die Frage im Raum, wie zwei so junge Tatverdächtige überhaupt an eine „scharfe“ Waffe gelangen konnten, die offensichtlich tödliche Verletzungen verursachen kann.
Um das betroffene Gebiet zu durchkämmen, zu dem auch Teile eines Spielplatzes gehören, hatte das Technische Hilfswerk dieses großflächig ausgeleuchtet. Im Laufe des Montagabends war die Arbeit der Spurensicherer dann abgeschlossen, der Einsatz am Tatort neigte sich dem Ende zu. Nun folgt die akribische Untersuchung der sichergestellten Stücke, die dazu beitragen soll, den Tathergang möglichst lückenlos aufzuklären.










