Das Pädagogische Zentrum (PZ) war für das Musiktheatzer „Momo“ zurecht voll besetzt, denn die etwa 80 Schüler standen nicht nur als Schauspieler auf der Bühne: Ebenfalls mit in die Aufführung eingebunden waren das Schulorchester und ein Schülerchor, die für die musikalische Untermalung sorgten. Aber auch Soli, etwa von der Protagonistin der Momo oder dem Straßenkehrer, ließen das Theaterstück zwischenzeitlich wie ein Musical wirken.
Zum Stück: Momo lebt in den Ruinen eines Amphitheaters am Rande der Stadt und verfügt über ein besonderes Talent: Sie ist die perfekte Zuhörerin. Durch diese Gabe ist sie in der Stadt äußerst beliebt und eine Ansprechpartnerin für fast alle Einwohner. Bis zu dem Zeitpunkt, als sich ihre Freunde von ihr beginnen abzuwenden. Grund dafür sind mysteriöse, grau gekleidete Herren.
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Die „Grauen Herren“ haben als Vertreter der „Zeitsparkasse“ nur eine Mission: Den Menschen ihre Zeit zu stehlen. So wird dem Friseur der Stadt, Herrn Fusi, haarklein vorgerechnet, wie er Zeit „sparen“ könne: Statt seine Mutter zu besuchen „geben Sie ihre alte Mutter in ein einfaches, billiges Altenheim ab“ ist der Tipp der Herren in Grau.
Als diese immer weiter um sich greifen steht Momo im Verlauf der Geschichte alleine dar. Ihr zu Hilfe eilt Cassiopeia, eine Schildkröte. Sie wurde geschickt von Meister Secundius Minutius Hora, dem Herrn der Zeit. Mit der Hilfe dieser beiden neuen Verbündeten gelingt es Momo die übermächtigen Gegner der Zeitsparkasse zu besiegen und ihre Freunde aus den Händen der grauen Herren zu befreien.“
„Standing Ovations“ nach 80 Minuten
Der Andrang auf das Theaterstück war so groß, dass einige Zuschauer schon keinen Sitzplatz mehr gefunden haben – hinter den Reihen bildeten sich spontane Stehplätze. Am Ende der 80-minütigen Aufführung gab es nicht nur von ihnen „Standing Ovations“ als Lob für die außergerwöhnliche Leistung der Schüler.
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