Lüdenscheid. Dass er bestohlen und betrogen wurde, stellte er erst bei einem Blick auf seine Kontoauszüge fest: Auf dem Konto fehlt eine fünfstellige Summe. Er erstattete Anzeige bei der Polizei.
Das war passiert: Am 7. März hatte er mehrere Anrufe von einer Frau erhalten, die sich als Mitarbeiterin der Firma Microsoft ausgab. Angeblich seien Viren auf seinem Computer festgestellt worden. Sie brachte ihn dazu, ihr per Fernwartungssoftware Zugang zu seinem Computer zu verschaffen. Während sie auf diesem Wege die Aktivitäten des Rentners beobachten konnte, sollte er „vorsichtshalber“ sein Bankkonto überprüfen, ob er noch Zugriff habe oder das Konto auch „virenverseucht“ sei. Er folgte der Aufforderung.
Am Ende stellte die Betrügerin fest, dass nun alle „Viren beseitigt“ seien. Doch tatsächlich stahl die Frau währenddessen oder anschließend das Geld des Lüdenscheiders.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich: „Gewähren sie keinem Fremden Zugriff auf ihren Computer oder ihr Konto.“









