Stempel sammeln, Gespräche führen und dabei vielleicht schon den nächsten Schritt ins Berufsleben machen: Bei der zweiten Ausbildungsmesse der St. Jacobus-Sekundarschule in Breckerfeld konnten die Schüler der neunten und zehnten Klassen am Mittwoch, 30. September, mit rund 20 regionalen Betrieben ins Gespräch kommen. Eine Stempelkarte sorgte dabei zusätzlich für Motivation.
Austausch mit regionalen Betrieben lohnt sich
Eine volle Stempelkarte? Kein Problem. Einfach die nächste holen und weiter fleißig Punkte sammeln. Denn für jeden Stempel kamen die Schüler ihrem Ziel ein Stück näher: Die Klasse mit den meisten durchschnittlichen Punkten erhielt einen Zuschuss für die Klassenkasse. Die Stempel gab es dabei für Gespräche mit Ausbildungsbetrieben – so profitierten die Schüler gleich doppelt. „Die Spiele an den Ständen locken die Schüler insbesondere an. Aber generell haben die Gespräche keinen Vorstellungsgespräch-Charakter, sondern sind sehr familiär und locker", wie Berufswahlkoordinatorin Eva-Maria Tetzlaff im Gespräch mit LokalDirekt berichtet.
Ausbildungsplätze und Praktika im Blick
Rund 20 Betriebe aus der Region waren bei der Ausbildungsmesse der St. Jacobus-Sekundarschule vertreten. Zum zweiten Mal bekommen die Schüler der neunten und zehnten Klassen damit die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen – und vielleicht schon den nächsten Schritt Richtung Ausbildung zu machen.
Gleichzeitig können sie sich nach einem Platz für ihr dreiwöchiges Pflichtpraktikum umsehen, erklärt Berufswahlkoordinatorin Tetzlaff. Die Unternehmen kommen dabei überwiegend aus der unmittelbaren Umgebung und bieten Einblicke in ganz unterschiedliche Berufsfelder – von technischen und handwerklichen Berufen bis hin zum Pflege- und Sozialbereich. Auch die Hansestadt Breckerfeld, die Polizei des Märkischen Kreises und die Agentur für Arbeit waren mit eigenen Ständen vertreten.
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Allzu viel Zeit für die einzelnen Gespräche hatten die Schüler allerdings nicht. Nach 45 Minuten wurden die Klassen gewechselt, damit alle die Möglichkeit bekamen, sich auf der kleinen Messe umzuschauen und mit den Betrieben ins Gespräch zu kommen. Wem die Zeit nicht reichte, der durfte ab Mittag noch einmal zurückkommen – auch gemeinsam mit den Eltern, wie die Berufswahlkoordinatorin verrät. Denn ab diesem Zeitpunkt war die Veranstaltung für alle geöffnet, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz waren.
Im vergangenen Jahr veranstaltete die St. Jacobus-Sekundarschule erstmals eine Ausbildungsmesse. Hier geht's zum Artikel.









