420.628,70 Euro fließen zur Schaffung von weiteren Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete nach Kierspe, die das Landeskabinett hat am Dienstag, 14. März, für die Ukraine-Hilfen freigegeben hat (LokalDirekt berichtete).
„Durch vorausschauende Wohnraumplanung und entsprechende Vorhaltung konnte bislang eine Belegung von etwa Turnhallen vermieden werden“, so Stelse gegenüber LokalDirekt.

Dezentrale Unterbringung von Geflüchteten von Vorteil
Ein großer Vorteil sei laut Stelse die Unterbringung der Geflüchteten durch private Eigentümer, die leer stehenden Wohnraum zur Verfügung gestellt haben. „Diese dezentrale Unterbringung ist ungemein hilfreich bei der Integration, welche zusätzlich durch ergänzende Deutschsprachkurse flankiert wird“, so der Bürgermeister.
Dennoch brauche es die finanzielle Unterstützung: „Für die Unterhaltung und Herrichtung der Wohnungen sind umfangreiche finanzielle Mittel aufzuwenden, so dass der Teil-Etat für Hilfen für Asylbewerber – auch aufgrund weiterer zu leistender Aufgaben – trotz der bisherigen Unterstützungsleistungen mit einem deutlichen Defizit im Jahr 2022 abschließen wird.“ Wie sich die Zahlen im laufenden Jahr entwickeln, bleibe laut Stelse abzuwarten.









