Zum bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai, macht die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk (SPD) auf die Bedeutung der Förderprogramme für den Märkischen Kreis aufmerksam. Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ beteiligen sich rund 600 Städte und Gemeinden an dem Aktionstag.
Bundesweit wird das Programm weiter ausgebaut: Für 2026 stellt der Bund erstmals eine Milliarde Euro bereit. Bis 2029 sollen die Mittel auf 1,58 Milliarden Euro steigen. Ziel ist es, Kommunen bei der Anpassung an gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen zu unterstützen – etwa durch die Stärkung von Stadtzentren, den Ausbau grüner Infrastruktur und die Förderung lebendiger Quartiere.
Im Märkischen Kreis sind seit 1971 rund 52,3 Millionen Euro an Bundesmitteln in Projekte der Stadtentwicklung geflossen. Allein im Jahr 2025 erhielten die Kommunen Hemer, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde und Neuenrade zusammen 771.000 Euro. Gefördert wurden unter anderem Projekte in den Innenstädten sowie im Bereich sozialer Quartiersentwicklung.
„Die Städtebauförderung schafft Räume der Begegnung und stärkt den sozialen Zusammenhalt“, betont Lugk. Sie trage maßgeblich dazu bei, Städte und Gemeinden lebenswerter zu gestalten.










