Drei Wochen, 121 aktive Radfahrer und mehr als 27.000 zurückgelegte Kilometer: Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 25. September, hat der Stadtmarketingverein jetzt die erfolgreichsten Teilnehmer und Teams des diesjährigen Stadtradelns ausgezeichnet.
Insgesamt hatten sich 135 Teilnehmer in 14 Teams für die Aktion angemeldet, 121 von ihnen traten tatsächlich in die Pedale. Gemeinsam legten sie bei 1483 Fahrten insgesamt 27.133,7 Kilometer zurück. Das entspricht durchschnittlich rund 224 Kilometern pro Teilnehmer. Rechnerisch wurden dadurch rund 4448 Kilogramm CO2 eingespart.
Wie unterschiedlich die Teilnehmer waren, zeigte auch ein Blick auf die Geburtsjahrgänge: Der älteste angemeldete Teilnehmer wurde 1946 geboren, der jüngste 2018.
Team Höhengebiet fährt an die Spitze
Bei der Gesamtleistung der Teams landete das Team Höhengebiet mit 4286,9 Kilometern auf dem ersten Platz. Dahinter folgten "Team Radhaus - Mehr Kette, weniger Akte" mit 3203,4 Kilometern und Dahinter folgten "Team Radhaus – Mehr Kette, weniger Akte" mit 3203,4 Kilometern und "Die Glorreichen 7" mit 419,6 Kilometern.
Die meisten Kilometer eines einzelnen Teilnehmers sammelte Sascha Voigt vom Team "Mehr Kette, weniger Akte." Am Ende standen für ihn 1937,4 Kilometer auf dem Tacho. "Spätestens bei dieser Zahl darf man sich fragen, ob Sascha in diesen drei Wochen überhaupt noch irgendwo zu Fuß hingegangen ist", scherzte Jorge Rodrigues, zweiter Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, bei der Ehrung.
Auf Platz zwei landete André Schmidt vom Team Lumberg mit 901,9 Kilometern, gefolgt von Alex Luke vom Team Pflege an der Volme mit 817,9 Kilometern.
Nicht nur die Kilometer wurden gezählt. Bei der Zahl der einzelnen Fahrten lag Kirsten Koch vom Team BioBike & Co. mit 55 Fahrten vorne. Alex Luke kam auf 53, Jessica Mattausch auf 41 Fahrten.
Auch die Primusschule tritt in die Pedale
Mit dabei war auch die Primusschule. 22 Teilnehmer sammelten gemeinsam 1607,3 Kilometer und sparten damit rechnerisch rund 236 Kilogramm CO2 ein.
Dem Stadtmarketingverein ist es besonders wichtig, Kinder und Jugendliche für das Fahrrad zu begeistern, betonte Rodrigues. Ziel des Stadtradelns sei schließlich nicht nur, drei Wochen lang möglichst viele Kilometer für eine App zu sammeln. Das Fahrrad solle auch im Alltag stärker genutzt werden - für kurze Wege, zum Einkauf oder schlicht zum Spaß.
Im kreisweiten Vergleich landete Schalksmühle in diesem Jahr auf Platz 14 von 15 Kommunen im Märkischen Kreis. Rodrigues nahm das Ergebnis mit Humor: "Für das nächste Jahr haben wir noch jede Menge Potenzial."
Hauptpreis mit Überraschung
Zum Abschluss wurden unter den Teilnehmern weitere Preise verlost. Als Glücksfee übernahm die neunjährige Mia die Ziehung. Zu gewinnen gab es unter anderem Fahrradblinker und Eintrittskarten für eine Kulturveranstaltung in Schalksmühle.
Beim Hauptpreis versprach Jorge Rodrigues nicht weniger als ein Fahrrad - verschwieg jedoch zunächst dessen Größe.
Statt eines neuen Drahtesels wurde ein Miniaturfahrrad verlost. Parkplatzprobleme seien damit immerhin ausgeschlossen, scherzte Rodrigues. Es passe vermutlich in jedes Büro und auch die Wartungskosten hielten sich in Grenzen.
Nach der Ehrung waren die Teilnehmer noch zu Pizza und Kaltgetränken eingeladen.








