Die Stadt Lüdenscheid sucht engagierte Bürger, die sich als Schiedsfrauen oder Schiedsmänner ehrenamtlich in den Schiedsamtsbezirken I, II und III engagieren möchten. Schiedsleute helfen, bei Konflikten zu vermitteln und tragen so dazu bei, Polizei und Gerichte zu entlasten.
Schiedsleute vermitteln beispielsweise bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, etwa wenn eine Hecke zu hoch ist oder Äste über das Grundstück ragen, sowie bei strafrechtlichen Delikten wie Beleidigung oder Bedrohung. Ziel ist es, die Beteiligten wieder miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Bewerben können sich Personen, die zwischen 25 und 75 Jahre alt sind und im jeweiligen Schiedsamtsbezirk wohnen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gefragt sind Lebenserfahrung, Geduld, Kommunikationsfähigkeit und grundlegende PC-Kenntnisse. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre; der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt rund zehn Stunden im Monat. Für das Ehrenamt wird eine Aufwandsentschädigung von 300 Euro pro Jahr gezahlt, informiert die Stadt.
Zu dem Schiedsamtsbezirk I gehören die Stadtteile Oeneking, Pöppelsheim, Stüttinghausen, Lösenbach, Brügge, Winkhausen, Othlinghausen, Buckesfeld, Heerwiese, Stephansohl, Oedenthal, Hulsberg und Dönne.
Der Schiedsamtsbezirk II umfasst die Stadtteile Wehberg, Gevelndorf, Freisenberg, Eggenscheid, Dickenberg, Rathmecke und Krummenscheid.
Zum Schiedsamtsbezirk III gehören die Stadtteile Oberrahmede, Honsel, Eichholz, Kalve, Leifringhausen, Wettringhof, Brunscheid, Augustenthal, Trempershof, Brüninghausen, Oberbrüninghausen und Wenninghausen.
Interessierte können sich formlos mit tabellarischem Lebenslauf per E-Mail an [email protected] oder postalisch an die Stadt Lüdenscheid (Fachdienst Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Rathausplatz 2, 58505 Lüdenscheid) wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.luedenscheid.de (Suchbegriff „Schiedsamtswesen“) oder auf www.schiedsamt.de.