Ein Fest für die ganz Familie bot der Lüdenscheider Löschzug 2 „Oberrahmede“ am Samstag, 24. Juni. Die Organisatoren freuten sich, dass die Gäste bereits zum Start zahlreich kamen und bis tief in die Nacht mitfeierten. „Die Leute haben sich hier sprichwörtlich die Klinke in die Hand gegeben“, beschrieb Maik Möritz die Besucherströme.
Die Besucher aller Altersklassen feierten friedlich miteinander. Die unangenehmen Erfahrungen, die auch der Feuerwehr Oberrahmede in der Vergangenheit nicht immer erspart blieben, seien diesmal kein Thema gewesen.
Ländliche Idylle bewährt sich als Standort
Der Standort des Festes, fernab des Gerätehauses, hat sich erneut bewährt: „Die Flächen gehören einem Kameraden von uns, hier feiern wir mindestens schon seit 20 Jahren“, erklärte Möritz. So genau erinnerte sich auf Anhieb niemand, seit wann die Feuerwehr in die ländliche Idylle ausgewichen ist. Die garnicht so weit vom Standort des Löschzuges entfernt ist, aber genug Platz und vor allem viel Natur bietet.

Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen wurden die Geschicklichkeitsspiele mit den Löschschläuchen zum Wasservergnügen für die Kleinen. Auf deren Bedürfnisse habe man eh besonders geachtet, erzählte der Feuerwehrmann: „Wir hatten Wassereis und natürlich auch manches Glas Wasser für die Kinder gratis. Das war uns einfach wichtig.“
Fackelwanderung und Lagerfeuer
Später durften die Kids dann eine kleine Fackelwanderung machen und anschließend mit den brennenden Fackeln das große Lagerfeuer entzünden.
Angesichts der Trockenheit musste man die Risiken dabei schon im Auge behalten, doch das sei angesichts der starken Regenfälle zwei Tage zuvor aber zu vertreten gewesen. Wäre wirklich mal durch Funkenflug etwas passiert, hätte man sofort und umfassend löschen können.
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Die weiteren Programmpunkte boten alles, was zu einem gelungenen Fest gehört. Als besonders beliebt entpuppten sich die nach eigenem Rezept selbst eingelegten Steaks vom Grill und die hausgemachte Currysauce. Und passend zum Wetter die Kreationen der Cocktailbar: „Die Jungs gingen am Ende auf dem Zahnfleisch“, schmunzelte Möritz mit einem Funken Mitleid.
Die „Besatzung“ der Cocktailbar hatte richtig viel zu tun, zumal das tief in der Nacht die letzte offene Theke des Feuerwehrfestes war. Auch die musikalische Begleitung leistete ihren Beitrag zu der guten Stimmung. DJ Mark Doe hat mit dem Schwerpunkt auf Charthits der 80er und 90er Jahre offenbar genau den Nerv der Gäste getroffen.
„Auf der Tweer“ waren die Organisatoren rundherum zufrieden: „Das war ein richtig schönes Fest“, lautete das Fazit der Feuerwehrleute. Auf das Gemeinschaftsgefühl kann sich die Oberrahmeder Wehr verlassen, denn hier habe man sich einen engen und guten Kontakt zur Bevölkerung auf die Fahnen geschrieben. Auch zu vielen Kameradinnen und Kameraden anderer Einheiten: „Wir hatten sechs befreundete Löschzüge zu Gast“, freute sich Maik Möritz.
Trauer um verunglückte Kameraden spürbar
Am Montag danach folgte der Abbau – auch dieser gehört dazu und schweißt die Wehrleute zusammen. Die aber auch nicht verheimlichten, dass die Trauer um die zwei im Einsatz verunglückten Feuerwehrleute in Sankt Augustin auch bei diesem Fest durchaus spürbar war. Schließlich gibt es in der Feuerwehr eine große Verbundenheit. Umso wichtiger, dass mit fröhlichen Feiern wieder Energie getankt wird.









