Die Sportklinik Hellersen und die Märkische Gesundheitsholding entwickeln ihre Zusammenarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Gesundheitscampus weiter. Ziel ist es, die medizinische Versorgung im Märkischen Kreis durch eine abgestimmte Kooperation nachhaltig zu stärken.

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Die Gründung einer gemeinsamen Lenkungsgruppe erfolgte bereits am 23. Dezember 2025. Im Fokus steht die bessere Verzahnung medizinischer Kompetenzen, etwa durch koordinierte Behandlungsabläufe, fachlichen Austausch und Kooperationsstrukturen. Der Gesundheitscampus ist als Kooperationsrahmen angelegt und stellt keinen Zusammenschluss dar.

Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen, erklärt: „Der Gesundheitscampus steht für die aktive Gestaltung medizinischer Versorgung durch eigenständige Häuser. Die Sportklinik Hellersen bleibt vollständig unabhängig. Die Lenkungsgruppe ist für uns ein Instrument, um medizinische Exzellenz, verlässliche Prozesse und klare Zuständigkeiten gemeinsam weiterzuentwickeln — mit dem Ziel, die Versorgung im Märkischen Kreis nachhaltig zu stärken.“

Ein Beispiel für die bereits gelebte Zusammenarbeit ist die neurochirurgische Versorgung am Standort Lüdenscheid. Neurochirurgen des Medizinischen Versorgungszentrums der Sportklinik Hellersen sind in die Versorgung der Märkischen Kliniken eingebunden und wirken dort operativ mit. Landrat Ralf Schwarzkopf ordnet ein: „Kooperative Modelle wie der Gesundheitscampus Lüdenscheid stärken die medizinische Versorgung in der Region, ohne bewährte Strukturen aufzugeben. Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Gesundheitsstandorts Märkischer Kreis.“

Auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Gesundheitsholding, betont: „Ein Gesundheitscampus bietet die Möglichkeit, vorhandene Ressourcen strategisch zu bündeln und Entwicklungsperspektiven gemeinsam zu gestalten, ohne gewachsene Strukturen aufzugeben. Die Lenkungsgruppe schafft hierfür einen verlässlichen Rahmen, um wirtschaftliche Stabilität, medizinische Qualität und regionale Verantwortung nachhaltig miteinander zu verbinden.“

Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW und zugleich Vorsitzender des Präsidiums des Trägers der Sportklinik Hellersen, ergänzt: „Nordrhein-Westfalen positioniert sich als Sportland und bewirbt sich um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Das setzt leistungsfähige, verlässliche medizinische Strukturen voraus — im Spitzensport ebenso wie in der Versorgung der Bevölkerung. Bereits jetzt spielt die Sportklinik Hellersen eine herausragende Rolle in der deutschen Sportlandschaft und Kooperationen wie der Gesundheitscampus Lüdenscheid zeigen, wie medizinische Qualität, regionale Verantwortung und die Ziele der Krankenhausplanung NRW zusammengeführt werden können.“