Die Landesstraße 528 soll in der zweiten September-Hälfte zwischen Breckerfeld-Zurstraße und Hagen-Selbecke (Kartbahn) voll gesperrt werden. Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Halver kommend bedeutet die Vollsperrung aufgrund von Sanierungsarbeiten Umwege, wenn sie die Stadt Hagen und vor allem die Autobahnauffahrten zur A45, A46 und zur A1 erreichen wollen.
Bislang hält sich der ausführende Landesbetrieb Straßen.NRW bedeckt, was Informationen zu Umleitungen und Dauer der Maßnahme anbelangt. Auf Nachfrage von LokalDirekt bestätigte Sprecherin Julia Ollertz bislang nur, dass die Maßnahme unter Vollsperrung stattfinden wird und verwies auf eine im Laufe des Monats erscheinende Pressemitteilung – viel Zeit bleibt nicht mehr.
Die Westfalenpost (WP) schreibt in ihrer Freitagsausgabe, 9. September, Straßen.NRW habe mitgeteilt, es sei noch offen, wann es genau losgehe. Sobald der Termin feststehe, informiere man die Öffentlichkeit. Die Maßnahme werde voraussichtlich bis zum Ende des Jahres andauern. Die Nachricht der Sperrung, so die WP, habe bei Anwohnern und in Betrieben für Aufsehen und Verunsicherung gesorgt.
Für den Pendler- und Transitverkehr aus Richtung Halver bedeutet die Vollsperrung vor allem eins: Umwege. Die offizielle Umleitung verläuft nach derzeitigem Kenntnisstand über die Bundesstraße 54. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Halver kommend müssen kurz vor der Ortschaft Wengeberg auf die Dahlerbrücker Straße abbiegen und in Dahlerbrück dann auf die B54. Die Bundesstraße erfährt seit der Sperrung der A45 in Lüdenscheid ohnehin schon deutlich mehr Verkehr. Für Lkw-Fahrer ist diese Umleitungsmöglichkeit die letzte vor der Sperrung. Pkw könnten auch in Breckerfeld über die Prioreier Straße fahren.
Ein Ende der Mutmaßungen über Beginn, Dauer und mögliche Umleitungen könnte nur die baldige Mitteilung des Landesbetriebs Straßen.NRW herbeiführen.









