Die Sozialstiftung NRW unterstützt die energetische Modernisierung zweier Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Lüdenscheid mit insgesamt rund 242.000 Euro. Stiftungsratsvorsitzender Marco Schmitz übergab die Förderbescheide am 29. Juli an die Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis.
Neue Heiztechnik ersetzt alte Anlagen
In beiden Wohnformen ersetzen künftig moderne Pellet-Hybridanlagen die bisherigen Gasheizungen. Die Technik kombiniert einen Pelletkessel mit einer Wärmepumpe. Zusätzlich stellen die Einrichtungen die Warmwasserbereitung auf ein energieeffizientes Durchlaufprinzip um. Ziel ist es, Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß deutlich zu senken und die Wärmeversorgung nachhaltig zu sichern.
Für die Wohnstätte an der Hotopstraße fließen 122.000 Euro in die Erneuerung von Heizung und Warmwassertechnik. Weitere 120.000 Euro erhält die Einrichtung an der Wehberger Straße. Dort entstehen unter anderem ein Pelletlager, eine optimierte Heizungsanlage und eine an aktuelle Standards angepasste Wärmeversorgung.

„Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gehören zusammen“
Mit ihrer Ergänzungsförderung zur Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) unterstützt die Sozialstiftung NRW Träger sozialer Einrichtungen dabei, notwendige Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur umzusetzen. Marco Schmitz betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Investitionen: „Wer in die energetische Modernisierung sozialer Einrichtungen investiert, schützt nicht nur das Klima, sondern stärkt zugleich die Zukunftsfähigkeit wichtiger Angebote.“
Lebenshilfe sieht wichtigen Schritt für die Zukunft
Stefan Thiel, Vorstandvorsitzender der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis, freute sich über die Förderung: „Die Unterstützung der SozialstiftungNRW gibt uns die Möglichkeit, unseren Standort am Grünewald 2a / Wehberger Straße 4b sowie unsere Wohnstätte Hotopstraße zukunftsfähig aufzustellen und damit eine verlässliche Grundlage für unsere Arbeit zu sichern.“ Er sei überzeugt: „Wer heute in gute Strukturen investiert, investiert in die Lebensqualität von Menschen mit Unterstützungsbedarf von morgen.“
Hintergrund zur Stiftung
Die Sozialstiftung NRW finanziert sich aus Erträgen der Spielbanken sowie aus Lotterie- und Wetteinnahmen. 1974 als Sozialstiftung gegründet, erhält sie jährlich 24,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sowie rund 1,1 Millionen Euro aus den Lotterie- und Wetteinnahmen. Damit finanziert sie soziale Projekte der gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrtspflege und ermöglicht die Umsetzung innovativer Ideen. Bis heute hat sie rund 8700 Vorhaben mit einer Fördersumme von einer Milliarde Euro unterstützt.










