Noch Mitte der Woche bereiteten die Wetterprognosen den Organisatoren des Graf-Engelbert-Festes Sorgen. Für Sonntag, 26. Juli, war ausgerechnet Regen angekündigt. Doch zunächst zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite.
Pünktlich um 11.30 Uhr fiel der Startschuss für das traditionelle Mittelalterfest in der Lüdenscheider Altstadt. Schon kurz nach der Eröffnung füllten sich der Graf-Engelbert-Platz und die verwinkelten Gassen mit Besuchern. Dort zeigten Handwerker ihr Können, während Händler Schmuck, Holz- und Lederwaren feilboten.
Nahezu alle Händler waren in Kleider von anno dazumal gehüllt. Von der Bühne gegenüber dem Graf-Engelbert-Brunnen erklangen mittelalterliche Klänge. Auf den Bänken davor ließen sich die Besucher Kuchen, Bratwurst oder Krustenbraten schmecken. Gaukler zeigten ihr Können, und auf dem Burgspielplatz begeisterte die „Junge Altstadtbühne“ mit ihren Aufführungen.
Die BSV-Fahnenschwenker, die Herscheider Bogenschützen und die rollende Waldschule des Hegerings waren weitere Höhepunkte des Festangebotes. Die Besucher konnten aber auch ihr Glück bei der Goldsuche versuchen oder ihr Geschick am Nagelbalken unter Beweis stellen.
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Kurz vor 16 Uhr öffnete der Himmel dann doch noch seine Schleusen. Glücklicherweise blieb es zunächst bei leichtem Nieselregen. Die stärkeren Schauer setzten erst in den Abendstunden ein.








