Die Anlage hat eine Leistung von 29,7 kWp und verfügt über einen Stromspeicher mit einer Kapazität von 30 kWh. Der Netzanschluss und damit die endgültige Inbetriebnahme der Anlage erfolgte im Januar des Jahres 2022.
Im Jahr 2022 habe das Sonnenkraftwerk auf dem Herscheider Rathausdach insgesamt 25.050 kWh elektrischen Strom erzeugt, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Das entspricht grob überschlagen etwa 2,5 Millionen Handy-Aufladungen. Der Beitrag zum Klimaschutz beläuft sich auf eine CO2-Einsparung von etwas mehr als 17 Tonnen – „ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass eine Buche etwa 80 Jahre alt werden muss, um nur eine Tonne CO2 aus der Luft zu binden“, heißt es in der Pressemitteilung.
Die eingesparten Stromkosten seien mit 4.704,00 € zu beziffern und die erzielte Einspeisevergütung betrage 521,00 €, lege man Strombezugskosten von 0,3 €/kWh und eine Einspeisevergütung von 0,06 €/kWh zugrunde.
Ob sich die Installation einer Photovoltaikanlage auch auf dem eigenen Dach lohnt, lässt sich ganz einfach mit einem Blick in das Solardachkataster im Energieatlas des Landes NRW prüfen. Dieses gibt einen Überblick über die geeigneten Flächen sowie deren Ausrichtung und ermöglicht eine erste grobe Wirtschaftlichkeitsberechnung für die geplante PV-Anlage.
Bei Fragen rund ums Thema Photovoltaik steht Simon Mai, Klimaschutzmanager der Gemeinde Herscheid, unter Tel. 02357/ 9093-28 oder per Mail an [email protected] zur Verfügung.









