Radfahren in der Fußgängerzone, E-Scooter ohne Versicherung, Autofahrer ohne Führerschein oder unter Drogeneinfluss: Ein Sondereinsatz von Polizei und Ordnungsamt brachte am Montag, 20. April, viele Gesetzesverstöße ans Licht.
Die Kontrolle in der Fußgängerzone sollte vor allem E-Scooter- und Radfahrer für die Vorschriften hinsichtlich der Nutzung ihrer Fahrzeuge im Fußgängerbereich sensibilisieren.
Zwischen 10 und 18 Uhr waren Polizeibeamte gemeinsam mit dem Ordnungsamt in der Innenstadt unterwegs. Die Schwerpunktkontrolle, die sich vor allem auf den Bereich der Fußgängerzone rund um Wilhelmstraße, Sternplatz, Rathausplatz und die Knapper Straße konzentrierte, erfasste einige Verstöße.
Nach Angaben der Polizei waren insgesamt 17 Rad- und E-Scooter-Fahrer schneller als in der gebotenen Schrittgeschwindigkeit unterwegs und mussten ein Verwarngeld zahlen. Sechs weitere fuhren trotz Durchfahrtsverbot durch die Fußgängerzone.
An der Knapper Straße ahndeten die Beamten vier Gurtverstöße sowie einen Handyverstoß bei Autofahrern. Hinzu kamen elf weitere kleinere Verkehrsverstöße durch Pkw- und Zweiradfahrer.
Drei Fahrer erwartet ein Strafverfahren:
Ein Lieferant zeigte bei der Kontrolle eine ausländische Fahrerlaubnis vor, obwohl er bereits seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Er erhielt daraufhin wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eine Anzeige.
Ohne Versicherungsschutz war ein E-Scooter-Fahrer unterwegs. Das brachte ihm sowie dem Halter des Scooters eine Anzeige ein.
Zudem stoppten die Beamten einen Autofahrer, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Da ein Vortest positiv verlief, entnahm ein Arzt auf der Wache eine Blutprobe.









