Anlass für den Rundgang durch den Garten, der hinter den Museen liegt, geben die neuaufgestellten Skulpturen von Ansgar Nierhoff und Nikolaus Gerhart, die im Juni bei einer feierlichen Eröffnung erstmals vorgestellt wurden. Dr. Carolin Krüger-Bahr wird den Besuchern die Bedeutung und den jeweiligen Entstehungshintergrund der ausgestellten Arbeiten erläutern.
Kunst im Freien zu erleben, ist eine besondere Erfahrung. Denn hier können Skulpturen nicht in mitunter sterilen Räumen betrachtet, sondern im Freien genossen werden. Wind und Wetter sorgen für eine besondere Wahrnehmung, ebenso wie der landschaftliche Raum und die umgebenden Pflanzen die Wirkung der Kunstwerke in einen ungewohnten Dialog treten lassen.
Seit seiner Neugestaltung im Jahr 2014 erfreut sich der Skulpturengarten großer Beliebtheit. Gruppen oder Einzelpersonen übernahmen die Patenschaft für einige Werke und wachen seither über deren Erhaltungszustand. Die Skulpturen markieren einen Sammlungsschwerpunkt der Stadt und der Galerie, die seit Mitte der 1950er Jahre grafische und skulpturale Arbeiten deutscher Bildhauer für den öffentlichen Raum zu sammeln begannen.
Die im Garten aufgestellten Werke sind meist von jüngeren, zeitgenössischen Künstlern gefertigt. Aber auch die „Frigga“ des bereits verstorbenen Bernhard Kleinhans aus dem Jahre 1961 oder die bekannten „Kopfsteinpflaster“ des renommierten Konzeptkünstlers Timm Ulrichs kann der Besucher erleben.
Für die Führung wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Außerdem kann eine Broschüre zum Skulpturengarten mit Informationen über die Künstler und Werke an der Informationstheke für 1,50 Euro erworben werden.









