Nahezu seit Beginn des Internets existieren auch Phising-E-Mails in der Welt der Cyber-Kriminalität. Hierbei geht es um die Beschaffung persönlicher Daten anderer Personen (etwa Passwort, Bankverbindung, Kreditkartennummer) mit gefälschten, täuschend echt aussehenden E-Mails oder sogar kompletten Fake-Websites.
Da es offenbar in letzter Zeit bei der SIHK vermehrt zu Phishing-Versuchen gekommen ist, weist die SIHK darauf hin, dass diese E-Mails weder von der SIHK noch von anderen IHK-Organisationen stammen: „Die in den E-Mails genannte IHK Deutschland existiert nicht. Der Absender [email protected] ist keine Adresse der IHK-Organisation.“
In den digitalen Anschreiben werden Unternehmen darauf hingewiesen, dass ihre Firmendaten angeblich nicht korrekt im Handelsregister eingetragen seien. Sie werden aufgefordert, „ihre Unternehmensinformationen innerhalb von drei Werktagen zu überprüfen und zu bestätigen“. Falls innerhalb von fünf Tagen keine Korrektur erfolge, würde das Unternehmen aus dem Handelsregister abgemeldet. Der E-Mail-Absender sei verpflichtet den Steuerbehörden und der ACM Bericht zu erstatten.
Die SIHK appelliert dringend, diese Art der E-Mails zu löschen und nicht auf den in der E-Mail genannten Link zu klicken. Die eingebauten Links in diesen E-Mails führen zu einer Webseite, die eine IHK-Login-Seite imitiert.
Wer sich nicht sicher ist, ob eine Nachricht tatsächlich von der SIHK verschickt wurde, sollte die SIHK kontaktieren. Fragen beantworten Natalie Weskamp, 02331 390-341, oder Nicole Lanver, 02331 390-276.








