Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe und unsichere Lieferketten stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Sicherheits- und Verteidigungsmarkt und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten. Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) will beide Aspekte mit ihrer ersten „Defence Week“ vom 21. bis 25. September zusammenbringen.
Fünf Veranstaltungen geplant
Die Veranstaltungswoche widmet sich an fünf Tagen unterschiedlichen Themen. Zum Auftakt steht die Cyber-Sicherheit im Mittelpunkt. Dabei geht es um den Schutz von Daten, IT-Systemen und Produktionsprozessen.
Am folgenden Tag reist eine Unternehmerdelegation zur „Euro Defence Expo“ (EUDEX) nach Essen. Vorbereitete Gespräche sollen Kontakte zu potenziellen Kunden und Partnern ermöglichen und neue Lieferketten erschließen.
Weitere Themen sind die Rolle der Verkehrswirtschaft im Krisen- und Verteidigungsfall sowie internationale Geschäftsbeziehungen. Bei einem Get-together mit einer polnisch-tschechischen Wirtschaftsdelegation stehen neue Kunden-, Lieferanten- und Kooperationsbeziehungen im Mittelpunkt. Zum Abschluss richtet sich der Blick gemeinsam mit dem Märkischen Kreis auf kritische Infrastrukturen und betriebliche Krisennotfallpläne.
Krisenvorsorge und neue Märkte
„Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe und neue Anforderungen an Lieferketten verändern die Rahmenbedingungen für Unternehmen. Gleichzeitig wächst der Sicherheits- und Verteidigungsmarkt und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten“, sagt SIHK-Teamleiter Julian Pflichtenhöfer. Die SIHK verstehe Sicherheit damit zunehmend als wirtschaftlichen Faktor. Unternehmen müssten ihre Widerstandsfähigkeit stärken, hätten zugleich aber auch Chancen, sich neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter sihk.de/defenceweek.










