Im September werden die Tage deutlich kürzer, die heißen Temperaturen sind vorbei. Ideale äußere Bedingungen, um wieder einmal ins Museum zu gehen. Die Villa Wippermann hat pünktlich zum Jahreszeitenwechsel auch eine neue Ausstellung im Angebot.
Wie immer am Anfang eines Monats begrüßen "Willi Wippermann" und Michaela vom Brocke am 1. und 2. September junge Gäste zum Kamishibai. Die humorvolle Geschichte "Wenn Schweine fliegen" von Ulla Mersmeyer erzählt von wahrer Freundschaft und überraschenden Lösungen für verzwickte Situationen. Anschließen wird — passend zur Geschichte — ein Schwein gebastelt.
Die Vorstellung ist für Kinder ab drei Jahren in Begleitung geeignet. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich aber über eine Spende für das Bastelmaterial.
Noch bis zum 20. September ist die Ausstellung „Blaupausen" geöffnet, dann endet die Ausstellung des Mendener Künstlers Anno Weihs, die Besucher in die Welt der Cyanotypie und des „Berliner Blaus“ entführt. Auf eine besondere Abschlussveranstaltung wird bewusst verzichtet, da Besucher im August die Gelegenheit hatten, den Künstler in der Ausstellung persönlich zu treffen und direkt von ihm mehr über seine Arbeitsweise zu erfahren.
Nur eine knappe Woche später öffnet die nächste Ausstellung. "Mit allen Sinnen" heißt es ab dem 25. September. Dann werden Arbeiten des international ausgezeichneten Designers, Goldschmieds und Bildhauers Günter Wermekes in der Villa Wippermann gezeigt. 13 Skulpturen aus Holz, das aus den Wäldern rund um Halver stammt, sind zu besichtigen.
"Aus gewachsenen, vom Sturm gefällten Baumstämmen entstehen klare, reduzierte Formen – Natur trifft auf unverwechselbares Wermekes-Design. Eine Ausstellung zum Schauen, Entdecken und vielleicht auch zum Fühlen", heißt es in der Ankündigung.
Zur Eröffnung am Freitag, 25. September, begrüßen Bürgermeister Armin Kibbert und Günter Wermekes um 18 Uhr die Gäste persönlich. Der Künstler wird Einblicke in seine Arbeit und die Entstehung der ausgestellten Werke geben. Wie immer hat Ausstellungsorganisatorin Jana Eilhardt einen kurzen Film zur Einstimmung auf den Ausstellungsbesuch gedreht. Die Ausstellung ist anschließend bis Anfang Januar in der Villa Wippermann zu sehen.
Im Heimatmuseum bleibt im September alles beim Alten. Dort sind noch die Ausstellungen über 250 Jahre Kirchturm der Nicolaikirche, das digitale Archiv und das Schulzimmer zu sehen.
Die Villa Wippermann ist zu den gewohnten Öffnungszeiten dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Wer die Ausstellung gerne außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] an das Mitarbeiterteam der Villa Wippermann wenden. Das verspricht: "Ob Gruppe, Verein oder Frühstückskreis — wir freuen uns über interessierte Besucher und machen gerne einen individuellen Termin möglich."








