Bereits in den vergangenen Wochen gab es die entsprechenden Anpassungen der Bordsteine im Bereich Schöneck. So können die beauftragten Baufirmen ab Montag, 31. Juli, mit der Entfernung der aktuellen Markierung beginnen. Im nächsten Schritt bringen sie neue Fahrbahnmarkierung auf und passen die Beschilderung an. Sofern die Witterung es zulässt, soll die Maßnahme bereits Mitte August abgeschlossen sein.
Der Radschutzstreifen hat in der Regel eine Breite von 1,50 Meter. Wenn Längsparkstreifen angrenzen, kommt ein Sicherheitstrennstreifen von einem halben Meter dazu, der mit einem Schmalstrich markiert ist. Dort, wo die Straße enger ist, beträgt die Breite des Schutzstreifens einschließlich Sicherheitsraum 1,50 Meter. Die Fahrbahn zwischen den beiden Schutzstreifen ist 4,50 Meter breit. Diese Breite reicht in der Regel aus, wenn sich zwei Fahrzeugen begegnen. Sollte doch einmal zu wenig Platz sein, dürfen Kraftfahrzeuge unter Rücksichtnahme auf die Radfahrer auch den Radschutzstreifen befahren.
In Bereichen, in denen die Fahrbahn weniger als 7,50 Meter breit ist, kann ein Schutzstreifen nur auf einer Seite eingerichtet werden. Alternativ werden in einigen Bereichen so genannten Piktogramm-Ketten auf beiden Fahrbahnseiten aufgebracht. Die Radpiktogramme weisen in regelmäßigen Abständen auf den Radverkehr hin. In den Einmündungsbereichen werden die Radschutzstreifen zur besseren Erkennbarkeit vollflächig rot markiert und die Bushaltestellen werden im gesamten Streckenabschnitt kenntlich gemacht.
„Mit dem Radschutzstreifen entsteht eine durchgehende und verkehrssichere Radinfrastruktur auf mehr als 3,5 Kilometern, die umweltverträgliche Verkehre fördert und somit aktiv zur Verkehrswende beiträgt“, so Janis Weiland vom Fachdienst Verkehrsplanung und -lenkung. Für die Radfahrer in Lüdenscheid sei das ein gutes Signal. Die Kosten für die Umsetzung des Radschutzstreifens liegen bei etwa 145.000 Euro und werden mit mehr als 90 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.









