Mit dem 45-jährigen Niederländer Mark Schmetz übernimmt ein bekanntes Gesicht die Trainerposition bei den Eagles. Mark Schmetz war in den vergangenen beiden Spielzeiten erfolgreich mit den SGSH Dragons unterwegs und ist auch für die Eagles kein unbekanntes Gesicht. Bereits nach dem Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga vor 3 Jahren war Mark ein Thema bei den Eagles, jedoch passte damalig die berufliche Situation und der Aufwand im Trainerjob nicht zusammen. Dies hat sich in der Zwischenzeit geändert und daher war es selbstverständlich, nachdem in Schalksmühle die Situation um seine Person unklar wurde, in eine unverbindliche Gesprächsrunde einzusteigen.
Mark Schmetz blickt nach seiner langjährigen erfolgreichen Karriere als Spieler bei der SG Wallau/Massenheim, dem TuSEM Essen, dem TBV Lemgo und dem ASV Hamm Westfalen auch schon auf ein Menge Erfahrung im Trainerbereich zurück. So konnte er bei seinen Stationen beim HV KRAS/Volendam und den Limburg Lions jeweils eine niederländische Meisterschaft und bei Volendam ebenfalls den niederländischen Pokal mit seinen Mannschaften erringen. In der abgelaufenen Saison führte er die SGSH Dragos zum besten Abschneiden der NRW Teams mit Platz 3 der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga und konnte auf seinem Weg gleich drei Mal die Eagles im Saisonverlauf besiegen.
Nach einigen Gesprächsrunden waren sich beide Seiten sehr schnell einig über die Zusammenarbeit und die gesteckten Ziele. „Mark sieht eine gute Ausgangssituation im Kader der Eagles und freut sich bereits in der kommenden Woche seine neue Mannschaft noch näher kennenlernen zu dürfen“, heißt es in einer Mitteilung der Adler.
„Wir sind begeistert. Wir durften uns diese Chance nicht entgehen lassen, Mark Schmetz zu verpflichten“, sagte Stefan Nippes, Sportlicher Leiter, im Gespräch mit LokalDirekt.
Zuvor hatte der größte Rivale der SGSH Dragons ihren Trainer Maik Pallach entlassen. „Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß. Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir sportlich in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben“, betont Geschäftsführer Andre Schicks. „Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten waren wir von unserem Weg überzeugt. Nach der gemeinsamen Analyse und verschiedenen internen Gesprächen ist bei uns der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, sagt Stefan Nippes, Sportlicher Leiter.








