Sexualisierte Gewalt im Internet und pornografische Deepfakes sind Themen, die viele junge Menschen beschäftigen.
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Sexualisierte Gewalt im Internet und pornografische Deepfakes sind Themen, die viele junge Menschen beschäftigen. Doch wie geht man damit um? Welche Rechte haben Betroffene und wo finden sie Unterstützung? Um diese und weitere Fragen zu thematisieren, laden das Kinder- und Jugendbüro, der Kinder- und Jugendrat sowie die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn Mädchen und junge Frauen zu zwei Diskussionsrunden unter dem Titel „Sexualisierte Gewalt und Deepfakes im Netz“ ein.
Überregionale Nachrichten
Veranstaltungen am 26. November und 21. Januar
Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 26. November, um 18 Uhr im YOU Café statt. Unter dem Motto „Mit der Polizei im Gespräch: Deepfakes & Recht“ informiert eine Kriminalhauptkommissarin über pornografische Deepfakes, sexualisierte Gewalt im Internet und die damit verbundenen rechtlichen Hintergründe. Außerdem geht es darum, welche Möglichkeiten Betroffene haben, wie sie sich zur Wehr setzen können und wo sie Unterstützung und Hilfe finden, wie es in der Ankündigung heißt.
Beim zweiten Termin am Donnerstag, 21. Januar, ebenfalls um 18 Uhr und wieder im YOU Café, steht der Austausch mit der Frauenberatungsstelle Märkischer Kreis im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Mit der Beratungsstelle im Gespräch: Austausch und Unterstützung“ erhalten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Dabei geht es unter anderem um den Umgang mit den eigenen Grenzen und darum, wie Betroffene oder Freundinnen unterstützt werden können.
„Safe Space" für Mädchen und junge Frauen
Beide Veranstaltungen richten sich an Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 22 Jahren. Die Altersgrenze nach oben wird dabei nicht zu streng ausgelegt. Das betonen die Organisatoren. Ganz besonders wichtig ist den Veranstalterinnen und Veranstaltern, einen geschützten Raum – einen sogenannten „Safe Space" – ausschließlich für Mädchen und junge Frauen zu schaffen. Hier sollen die Teilnehmerinnen offen über ihre Fragen, Erfahrungen und Sorgen sprechen können, ohne sich rechtfertigen zu müssen.
Mit dem gemeinsamen Angebot möchten die Veranstalterinnen und Veranstalter junge Menschen stärken, für digitale Gewalt sensibilisieren und den Austausch untereinander fördern. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu ermutigen, bei Bedarf Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um besser planen zu können, wird um eine Anmeldung per Mail an [email protected] gebeten.