Update: 17.23 Uhr:
Gummersbach. Am Dienstagnachmittag, 14. November, hat nach aktuellem Ermittlungsstand ein 30 Jahre alter Mann in der Fußgängerzone der Gummersbacher Innenstadt einen Polizisten mit einem Messer im Gesicht verletzt. „Die Einsatzkräfte schossen in der Folge mehrfach auf den Tatverdächtigen, der nach einem angezeigten räuberischen Diebstahl in einem nahegelegenen Supermarkt überprüft werden sollte“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Köln. Der Tatverdächtige sei mehrfach getroffen worden. Sein Zustand sei kritisch. „Neben dem Tatverdächtigen erlitt ein unbeteiligter Passant (43) eine Schussverletzung im Oberschenkel“, heißt es in der Mitteilung. Rettungskräfte fuhren beide Verletzten in ein Krankenhaus.
Das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln hat aus Neutralitätsgründen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen übernommen. Staatsanwaltschaft und Polizei werden erst nach der Auswertung vorhandener Videoaufzeichnungen des Tatgeschehens sowie noch ausstehender Vernehmungen weitere Auskünfte erteilen. Damit sei nicht vor Mittwoch, 15. November, zu rechnen.
Erstmeldung
Gummersbach. In der Innenstadt von Gummersbach kam es am Dienstagmittag, 14. November, gegen 12.20 Uhr zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch. Wie die Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis mitteilt, wurde bei dem Einsatz der Polizei mindestens eine Person verletzt.
Die Innenstadt ist im Bereich der Hindenburgstraße derzeit gesperrt. Die Situation, so die Polizei, ist stabil; eine weitere Gefährdung für Unbeteiligte bestehe nicht.
Die Kölnische Rundschau berichtet von mehreren Verletzten, darunter auch ein Polizeibeamter. In einer Fensterscheibe einer Bäckerei seien mehrere Einschusslöcher zu sehen.
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