Im Juli 2021 wütete Tief „Bernd“ in Deutschland – das Starkregenereignis sorgte für immense Schäden und forderte allein in Deutschland 188 Tote. Noch heute läuft der Wiederaufbau der Infrastruktur, auch in Meinerzhagen: Das machte Revierförster Markus Gumpricht im Bau- und Vergabeausschuss am Dienstagabend, 10. März, deutlich.
Er informierte darüber, dass die Forstwege auf einer Länge von rund 73 Kilometern instandgesetzt werden. Die Maßnahmen erfolgen gemäß dem genehmigten Wiederaufbauplan der Bezirksregierung Arnsberg. Dabei umfasst das Wegenetz im Bereich des Bezirksregierung insgesamt 720 Kilometer (Stand 2019), von denen 641 Kilometer als Wegstrecke genutzt werden können. Der Wiederaufbau der reparaturanfälligen Waldwege startete im Jahr 2024 und wird voraussichtlich im Jahr 2030 abgeschlossen sein, skizzierte Gumpricht gegenüber den Ausschussmitgliedern.
28 Kilometer Waldweg bereits saniert
Markus Gumpricht erklärt den Kommunalpolitikern, was seit 2021 passiert ist: So seien in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt rund 28 Kilometer an Waldwegen erneuert worden, darunter in Langenohl, Ebberg, Worbscheid, Willertshagen und Imhausen. Rund drei Millionen Euro, aufgeteilt auf sechs Jahre, fließen an Mitteln des Bundes neben den Haushaltsmitteln der Stadt Meinerzhagen in die Arbeiten. Auch in diesem Jahr geht die Sanierung der Wegstrecken weiter: 15,6 Kilometer werden 2026 erneuert, auf dem Programm stehen die Strecken Wilkenberg-Benzel-Krummenerl, Eseloh-Mühlhofe und Herringhausen-Listertalsperre an.
Bis Oktober ist die Durchführung der Maßnahmen angesetzt. Zum Ende dieses Jahres, so das Fazit des Försters, sollen die für 2026 vorgesehenen Arbeiten zum Wiederaufbau dann abgeschlossen sein.







