In der letzten Hauptausschusssitzung hatte eine Bürgerin bemängelt, dass die Warmduschzeit von vier Minuten – für die 50 Cent in einen Automaten geworfen werden müssen – nicht um die Dauer verlängert wird, in der das Wasser zwecks Einseifen abgestellt wird. So lautete nämlich der ursprüngliche Beschluss des Gemeindeparlaments.
Beim Ortstermin im Freibad berichtete Bürgermeister Uwe Schmalenbach, dass beim Einbau der Münzautomaten der Installateur zwei Möglichkeiten aufgezeigt habe:
- Beschränkung der Gesamtzeit, während der warmes Wasser fließt, danach oder ohne Münzeinwurf fließt kaltes Wasser.
- Unterbrechung der Warmwasserzeit bei Abstellen der Dusche, danach oder ohne Münzeinwurf fließt kein Wasser.
Dies sei technisch nicht anders machbar. Die Badleitung habe sich auch auf Empfehlung des Installateurs für die erste Möglichkeit entschieden.
Badleiterin Adelheid Schreiber berichtete, dass sich bisher drei Gäste im Freibad über die Duschregelung beschwert hätten, allerdings über die Tatsache, dass überhaupt für warmes Wasser bezahlt werden muss. Angesichts von bisher rund 7000 Besuchern in dieser Saison scheint das vermeintliche Problem also keines zu sein.
Das sahen auch die Sportausschussmitglieder so und beschlossen bei einer Enthaltung von Alexander Zuchowski (FDP), die jetzige Regelung mindestens in dieser Saison beizubehalten.

Schmalenbach erinnerte auch an den Grund für die Einführung der Bezahlschranke beim Duschen. In Zeiten der Energiekrise und steigender Preise sei die Gemeinde dazu gezwungen, Verbräuche und Kosten im Freibad zu senken.
Besserer Hochwasserschutz
Die Ausschussmitglieder begutachteten außerdem die laufenden und durchgeführten Arbeiten im Freibad. Dazu gehören auch Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Am Bachlauf, der das Freibadgelände durchquert, werden in Kürze Profile angebracht. Darin können bei Hochwassergefahr Alubleche im Stecksystem eingesetzt werden. „Das kann dann zur Not eine Person bewerkstelligen“, erklärte Schmalenbach.









