Zuletzt hatte es seitens der Landesregierung noch geheißen, dass die südliche Tunnelröhre des Rathaustunnels Lüdenscheid im Sommer 2022 fertiggestellt werden soll, die nördliche Röhre dann zum Oktober 2023.
„Es wird sehnlichst erwartet, dass zumindest eine der Großbaustellen in Lüdenscheid endlich beendet wird. Darauf hoffen alle in der Stadt seit 10 Jahren“, so Dudas. „Daher habe ich die Landesregierung nun angefragt, wie der aktuelle Sachstand ist. Denn wenn die südliche Tunnelröhre diesen Sommer fertig werden soll, müsste der Abschluss der Maßnahmen innerhalb der nächsten drei Monate erfolgen“, folgert Dudas.
Allerdings hatte die Landesregierung in der letzten Antwort angedeutet, dass es zu Verzögerungen kommen könne. Dazu sei man mit dem Auftragnehmer im Gespräch.
Verwundert hatten viele Menschen in Lüdenscheid und der ganzen Region auf die Aussagen der verantwortlichen NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes reagiert, als es hieß, dass mit der Freigabe des Rathaustunnels mehr Verkehr nach Lüdenscheid kommen werde.
Denn vielmehr hatte man in der Region auf eine schnellere Fertigstellung und damit eine punktuelle Entlastung nach der Sperrung der A45 gehofft.
„Es ist schon verwunderlich, dass wir uns über diese ewige Baustelle auch noch freuen sollen, gerade während des Verkehrschaos‘ durch die gesperrte Rahmedetalbrücke. Woher gibt es diese Erkenntnisse? Wie sehen die Szenarien aus? Und weshalb wird dann die B54 ertüchtigt, wenn ausgebaute Straßen Verkehr anziehen? Soll dann das Volmetal noch stärker belastet werden? Das muss endlich einmal klar beantwortet werden. Denn die Menschen in Lüdenscheid und in Volmetalkommunen entlang der B54 haben ein Anrecht zu erfahren, was passiert“, fordert Dudas.
Letztlich bleibe es dabei: „Der Schwerlastverkehr muss weiträumig umgeleitet werden. Nur so nehmen Lärm- und Abgasbelastung wieder ab. Das muss kommen, die Anwohner an den Umleitungs- und Ausweichstrecken haben es verdient, dass man ihre Extremsituation endlich zum Besseren verändert“, so Dudas abschließend.










