Die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Baumaßnahmen am Rathaustunnel in Lüdenscheid war groß, als NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer Ende Juli sich persönlich ein Bild von der Situation gemacht hatte. Normalerweise sei ein Vor-Ort-Termin der Landesregierung immer auch ein Hinweis, das etwas geschehe, sagt der Lüdenscheider SPD-Landtagsabgeordndte Gordan Dudas. Doch: „Bislang ruht sprichwörtlich still der See“, zeigt sich der Politiker enttäuscht. „Eigentlich sollte es im Oktober wieder losgehen, so war es damals angekündigt worden. Doch bislang erleben wir weiterhin Stillstand. Ich habe mir extra nochmal jetzt zum Monatsende ein Bild gemacht. Es bewegt sich keine Hand, es gibt keine Baugeräusche, es geschieht einfach: Nichts! Das ist enttäuschend.“
Daher hat der Landtagsabgeordnete nun mit Ablauf des Monats umgehend wieder die Landesregierung kontaktiert. „Meine und die Geduld vieler Menschen ist am Ende. Ich kann es niemandem verdenken, dass er nach diesem ewigen Hin und Her den Glauben an eine Verbesserung verliert. Deshalb habe ich am 31. Oktober Herrn Minister Krischer angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Konkret habe ich ihn aufgefordert alles dafür zu tun, damit die Baumaßnahmen nun unverzüglich wie damals avisiert aufgenommen werden. Weiterer Stillstand darf nicht sein, es muss doch endlich ein Ende mit diesem Trauerspiel von Tunnelsanierung haben“, zeigt sich Dudas frustriert über die unendliche Geschichte des Rathaustunnels.
„Ich hoffe, dass der Minister auch aufgrund seines Besuches im Sommer ebenfalls den Handlungsbedarf erkennt und eine Wiederaufnahme der Bautätigkeiten veranlasst“, hofft Dudas auf eine zeitnahe Reaktion des NRW-Verkehrsministers.









