Lebensgefahr bestand nach Angaben der Feuerwehr allerdings nicht, er blieb auch wach und ansprechbar. Nach Versorgung durch einen Notarzt ist der Mann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren worden. Der Unfall ereignete sich kurz nach 11 Uhr auf dem Gelände eines Industriebetriebes in der Dalienstraße.
Der Mann war dabei, den Schacht mit einem Gitter zu verschließen, als er selbst hineinstürzte. Auslöser war offenbar ein unglücklicher Schritt. Dass der Schacht mit einer Fläche von etwa 2 mal 4 Meter recht groß war, erleichterte die Rettung: „Für uns war es da unten einigermaßen geräumig“, beschrieb der Einsatzleiter der Feuerwehr die Unfallstelle.

Die Rettung gelang schnell. Dazu setzte die Feuerwehr, die mit 33 Kräften vor Ort war, eine Drehleiter sowie eine Schleifkorbtrage ein.
Auch eine Vakuummatraze half dabei, den Verletzten möglichst schonend aus der Tiefe hinaufzuholen. Dazu wurde die Schleifkorbtrage mit einem Seil heraufgezogen, dass am Korb der Drehleiter befestigt war. Bereits eine Dreiviertelstunde nach der Alarmierung konnte die Feuerwehr abrücken, der Verletzte konnte zuvor dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Arbeiten an dem offenen Schacht konnten nicht mehr beendet werden, die Gefahrenstelle wurde durch Bauzäune gesichert.









